Auf Reisen : Einmal um die halbe Welt

Sebastian arbeitet jetzt als Lehrer in China.
Sebastian arbeitet jetzt als Lehrer in China.

Was machen, wenn die Schule plötzlich vorbei ist? Sebastian nutzt die Zeit und entdeckt ein fernes Land.

shz.de von
29. Oktober 2015, 01:45 Uhr

Hi, ich bin Sebastian (Foto, Mitte) aus Flensburg, 19 Jahre alt und habe in diesem Jahr mein Abitur gemacht. Eigentlich wusste ich nur, dass ich danach erst einmal weit, weit weg möchte. Vor zwei Wochen bin ich dann in China gelandet. Einmal halb um die Welt quasi. Hier soll ich im Rahmen des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes „weltwärts“" zwölf- bis 18-jährige Schüler in Englisch unterrichten. Und zwar ein Jahr lang.

Meine Schule liegt in der Stadt Pu'er, die ungefähr so groß ist wie Kiel. Ich wohne wie viele andere Lehrer auch mit Constantin, meinem Mitfreiwilligen auf dem Schulgelände. Heute haben wir unsere endgültigen Stundenpläne bekommen und unsere erste reguläre Unterrichtsstunde gehalten. Das war ziemlich schwierig, weil die Schüler meistens sehr wenig Englisch sprechen und wir bisher sehr wenig Chinesisch.

Ich werde im nächsten Jahr an dieser Stelle öfter mal vom chinesischen Alltag berichten. Hier lebt man wirklich in einer anderen Welt. Also seid gespannt!

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