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Kindernachrichten

16. August 2017 | 17:35 Uhr

Auf Reisen : Einladung zum Tee

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Kina-Reporter Sebastian lernt, wo Chinas wichtigstes Getränk wächst.

Pu’er heißt die Stadt, in der ich lebe. Sie ist für ihren Tee bekannt – bis nach Deutschland.

Wer durch die Stadt fährt, merkt das. Überall sieht man Läden, die einzig und allein Tee verkaufen. Aber nicht irgendeinen Tee. Es ist der berühmte Pu’er-Tee, der auf den Hügeln um die Stadt herum angebaut wird.

Oft wird man von einem Freund oder Bekannten in einen dieser Läden eingeladen, um dort gemeinsam einige Stunden lang zu plaudern und verschiedene Teesorten zu probieren. Denn Pu’er-Tee ist nicht gleich Pu’er-Tee. Ganz generell gibt es zwei verschiedene Sorten, roten und grünen.

Aber damit ist es noch nicht getan: Der Tee wird hier nämlich so ähnlich verkauft wie Wein in Deutschland. Die Plantage spielt natürlich eine große Rolle für den Geschmack. Außerdem, zu welcher Jahreszeit die Teeblätter geerntet wurden. Und, genau wie bei Wein, der Jahrgang. Der Tee soll nach der Ernte und dem Trocknen noch reifen, das heißt, er gewinnt durch langes Lagern an Geschmack.

Und dann gibt es noch die ganz besonders edlen Sorten auf manchen Plantagen. Teebäume, die schon einige hundert Jahre alt sind. Ihre Blätter sollen besonders aromatisch sein. Wer einen ganz besonderen Geschmack genießen will, kann sich den Tee von einem 500 Jahre alten Baum, der 20 Jahre lang gelagert hat, kaufen. Für so einen Luxus muss man dann auch einiges zahlen. 200 Gramm von so einem edlen Tee können schon mal 250 Euro kosten. Aber dafür ist es ja auch der berühmte Pu’er-Tee, und zwar ein wirklich guter.

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von
erstellt am 23.Feb.2016 | 01:39 Uhr

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