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Aktion : Eine Woche ohne Handy und Nintendo

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Schüler der Grundschule am Osterbach in Breklum haben auf Medien verzichtet. Hier ist eine Zusammenfassung ihrer Fasten-Tagebücher.

shz.de von
erstellt am 16.Mär.2016 | 01:51 Uhr

Eine Woche lang haben wir, die Klasse 4a mit unserer Lehrerin Frau Neve, auf elektronische Geräte gefastet. Wir wollten wissen, wie es sich anfühlt, auf die Medien zu verzichten. Man sollte sich sehr gut überlegen, auf was man verzichtet, denn es sollte auch „ein bisschen weh tun“. Lennart verzichtete zum Beispiel auf seinen Nintendo. Andere gaben ihr Tablet, die Playstation oder das Smartphone ab. Lina hat nicht nur iPad und Nintendo, sondern auch noch den Fernseher eine Woche lang ausgeschaltet gelassen.

Montag

Jorge: Nach der Schule habe ich gegessen und dann für HWS geübt. Danach habe ich mit Tade gespielt. Wir waren Senken (das ist eine Form des Angelns). Später sind wir reingegangen und haben Ball gespielt. Heute ist es mir nicht schwer gefallen zu fasten.

Lennart: Am ersten Fastentag hat mir der Nintendo ein bisschen gefehlt. Ich habe aber sehr viel Lego gebaut.

Dienstag

Jonas L.: Am Dienstag habe ich für den Detektivclub eingekauft. Ich habe eine Präsentationsmappe, kleine Infozettel und einen Locher mitgenommen. Danach habe ich gelesen.

Jonas P.: Als ich von der Schule nach Hause kam, gab es zum Mittag Hackbällchen in Paprika-Tomatensoße. Anschließend war ich mit meinen Freunden Lennart, Paul, Tade, Tobias, Moritz und Jorge auf dem DFB-Platz zum Fußballspielen.

Mittwoch

Lina: Als ich von der Schule kam, gab es Kasseler in Blätterteig zum Mittag. Anschließend bin ich raus in den Garten gegangen, so dass ich gar nicht mehr an meine Medien denken musste. Danach bin ich zum Reiten gefahren.

Jonas L.: Am Mittwoch war ich bei der Kinder-Olympiade in Breklum. Ich belegte den vierten Platz. Dann las ich ein bisschen im Lustigen Taschenbuch.

Donnerstag

Finja: Heute ist es richtig ruhig gewesen. Ich kam erst um 15.15 Uhr nach Hause, dann machte ich Hausaufgaben. Später habe ich meine Schwester noch etwas genervt, habe kurz ferngesehen und anschließend gab es Abendbrot. An diesem Tag hätte ich meinen Nintendo und die Wii gern gehabt.

Jorge: Ich habe mich gelangweilt, weil ich krank war. Deshalb ist es mir schwer gefallen, zu fasten.

Nele: Als ich nach Hause kam, habe ich Hausaufgaben gemacht. Danach bin ich mit Mama und den Hunden in Breklum spazieren gegangen. Wir haben meine Schwester Swantje vom Gitarrenunterricht abgeholt. Als wir wieder zu Hause waren, haben wir gebastelt.

Freitag

Jonas P.: Pfannkuchen!!! (lecker). Nach dem Essen war ich beim Fußballtraining. Später hat Tade bei mir übernachtet. Es war leicht, auf die Medien zu verzichten.

Finja: Heute habe ich es noch gut geschafft, ohne Medien durch den Tag zu kommen. Von 15 bis 17 Uhr war ich bei den Pfadfindern. Abends half ich beim Abendbrot und dann sah ich zusammen mit meiner Familie Fernsehen.

Lina: Auf den Freitag habe ich mich richtig gefreut. Nicht weil es der letzte Fastentag war, sondern weil wir endlich wieder Fußballtraining hatten. Nach dem Training bin ich zu Nele gefahren, weil ich bei ihr übernachten durfte.

Samstag
Finja: Ich fand es nicht schwer, auf Medien zu verzichten, aber irgendwas hat doch gefehlt. Schön war, dass ich mehr Zeit mit meiner Familie verbrachte.

Jonas P.: Man verliert Zeit mit Freunden, wenn man mit Medien spielt. Das Fasten war eine schöne Erfahrung, aber jetzt freue ich mich, dass wir sie zurück haben.

Lennart: Ich fand die Fastentage richtig gut. Aus dieser Übung habe ich gelernt, dass man ohne elektrische Geräte leben kann. Ich habe viel mehr mit Freunden gespielt. Wir sind zum Beispiel Longboard gefahren.

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