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Sport : Eine Trainingseinheit für Flüchtlinge

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 17.Sep.2015 | 01:25 Uhr

Bei einer Übung passen sich die Fußballer den Ball hin und her. Sie dribbeln um Hütchen und schießen aufs Tor. Zum Abschluss gibt es noch ein Spiel. So ähnlich laufen viele Trainingseinheiten bei Fußball-Vereinen ab. In der Stadt Dresden im Bundesland Sachsen war es gestern anders.

Der Verein Dynamo Dresden hatte eine Gruppe von jungen Flüchtlingen zum Training eingeladen. Viele Kinder kamen vorbei, aber auch junge Männer. Die Menschen sind aus ihrer Heimat nach Deutschland geflüchtet. Sie kommen aus Ländern wie Syrien oder Afghanistan. Nun leben sie in Unterkünften in Dresden oder der Umgebung.

Auch andere Fußball-Vereine in   Deutschland bieten momentan solche Aktionen an. Sie wollen den Flüchtlingen zum Beispiel etwas Abwechslung bieten. Manche laden die Menschen zu Spielen ins Stadion ein. Der Verein aus Dresden hofft außerdem, so Spieler mit Talent unter den Flüchtlingen zu finden.

An diesem Morgen kümmerten sich mehrere Trainer um die Gruppe. Auch ein früherer Bundesliga-Profi gab den Fußballern Tipps – manchmal mit Hilfe von Zeichensprache. Denn die Flüchtlinge verstehen normalerweise kein Deutsch. Englisch sprechen nur wenige. Zur Not machten die Trainer also die nächste Übung einfach vor.

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