Buchtipp : Eine Stadt unter der Erde

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Eine Maulwurfsstadt unter der Erde nimmt seine Form an. Doch dann gerät etwas außer Kontrolle und die Tiere müssen die Natur retten...

shz.de von
12. Mai 2015, 04:33 Uhr

Alles beginnt mit einem Maulwurf, der eines Tages unter eine grüne Wiese zieht. Schon bald siedeln sich dort mehr Maulwürfe an. Sie arbeiten wie verrückt und erfinden die tollsten Maschinen. So entsteht eine Stadt, die langsam groß, unüberschaubar und ungemütlich wird.

Einige Maulwurf-Generationen später ist die Wiese nicht mehr grün, sondern braun und trocken. Die Luft ist grau. Schornsteine, Fördertürme und Strommasten ragen überall nach oben. Die Bäume um die Wiese herum sind verschwunden.

Zum Glück bemerken die Schaufeltierchen, was sie da angerichtet haben. Also versuchen sie, die Natur zu retten.

Die Geschichte in dem Bilderbuch „Maulwurfstadt“ macht nachdenklich. Auch wir kennen Autostaus und schmutzige Luft. Ständig gibt es neue technische Geräte. Vielleicht unterscheiden wir uns ja gar nicht so sehr von den Maulwürfen in der Geschichte.

Vielleicht ist es nicht automatisch gut, wenn alles immer besser, schneller und größer wird. Das könnte die Botschaft sein, die der Autor Torben Kuhlmann uns mit seinem Buch überbringen möchte. Er hat sich die „Maulwurfstadt“ ausgedacht und auch die Bilder zu der Geschichte gezeichnet.

Torben Kuhlmann: „Maulwurfstadt“. 32 Seiten. 14,99 Euro. Ab 6 Jahren. NordSüd Verlag.

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