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Forschen : Eine Phänomenta für unsere Schule

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Wissenschaft ist sooo spannend – und man kann sie selbst entdecken. Flensburger Schüler haben dafür ihr eigenes Experimentierlabor aufgebaut.

„Heute ist ein besonderer Tag“, begrüßt Hans-Peter Fokuhl seine Schüler. Herr Fokuhl ist der Schulleiter der Falkenbergschule in Flensburg, die sich mit dem Projekt Miniphänomenta beschäftigt. Gestern wurde die Miniphänomenta eröffnet.

Dieses Projekt ist von dem Flensburger Professor Lutz Fiesser entwickelt worden. Seine Idee war es, Kinder für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen die Schüler sich regelmäßig mit den insgesamt 21 Experimenten, die in den Gängen der Schule aufgestellt worden sind, beschäftigen. Man kann zum Beispiel ohne Telefon telefonieren, Murmeln über unterschiedlich geformte Bahnen laufen lassen, Kugeln gegeneinander stoßen oder mit Wasser experimentieren.

Teilweise haben die Eltern der Grundschüler sich schon vor den Sommerferien zusammengesetzt und die Experimente aufgebaut. Und auch die Kinder haben mitgeholfen. So war es bei Vilja. Die Neunjährige hat zusammen mit ihrer Mutter ein Phänomen aufgebaut, das den Stromfluss simulieren soll. Vilja ist für ihr Experiment verantwortlich und passt auf, dass es immer heil ist. Sollte es kaputt gehen, kann man sich an sie wenden.

Jedem Experiment ist ein Kind zugeteilt worden, dass sich so wie Vilja um es kümmert. „Aber jedes Kind darf mit jedem Phänomen experimentieren“, erklärt Herr Fokuhl.

Johanna erzählt begeistert von ihrem Experiment: „Ich habe hier zwei Holzstücke und die sehen doch nicht gleich groß aus, oder? Sind sie aber – das ist nur eine optische Täuschung.“

Nicht immer ist den Kindern von Anfang an klar, was sie an den verschiedenen Stationen machen sollen. Das sei aber auch Sinn der Sache, erklärt Konrektorin Sabine Herrmann. „Wir geben keine Tipps. Die Experimente sind zum Ausprobieren gedacht. Die Kinder sollen selbst herausfinden, wie sie funktionieren.“

Man sieht den Grundschülern an, dass sie von den Experimenten fasziniert sind und mit Eifer alles ausprobieren. Einen kleinen Ansporn gibt es noch zusätzlich vom Schulleiter: „Für denjenigen, der alle 21 Experimente ausprobiert hat, werde ich mir noch eine Belohnung ausdenken.“

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erstellt am 26.Sep.2014 | 01:14 Uhr

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