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Eine Mädelsgeschichte mit Streichen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Sätze sind so gereimt wie bei Max und Moritz. Die Zeichnungen sehen so ähnlich aus und auch die Streiche sind genauso fies. Trotzdem ist ein anderes Buch gemeint. Denn es gibt nicht nur die beiden fiesen Jungen, sondern auch zwei ähnliche Mädchen. Sie heißen Maus und Molli.

Der größte Unterschied ist: Das uralte Buch über Max und Moritz ist richtig berühmt. Das Buch über Maus und Molli kennt dagegen kaum jemand.

Anstatt Hühner zu stehlen und eine Brücke anzusägen, tauschen die Mädchen zum Beispiel bei Nachbar Lorch die Zwillinge gegen ihre Puppen aus. Außerdem lassen sie ein Eichhörnchen die Wohnung ihrer Tante verwüsten.

Doch am Ende sind sich die beiden Bücher wieder sehr ähnlich. Man ist froh, dass die Streiche ein Ende haben: „Gott sei Dank! Nun ist's vorbei – mit der Übeltäterei“, steht im Buch über Max und Moritz. In dem Buch über Maus und Molli heißt es am Ende: „Denn nach einem Bösewicht – sehnt die ganze Welt sich nicht!“

Wilhelm Herbert: „Maus und Molli“. Bilder von Carl Storch. Ab 5 Jahren. 32 Seiten. 7,99 Euro. Verlag: Thienemann-Esslinger.


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erstellt am 12.Mär.2015 | 04:06 Uhr

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