Schule : Eine Glatze als Zeichen des Mitgefühls

 Für ihren krebskranken Klassenkameraden hat sich fast die gesamte Klasse 10a der Johann-Georg-August-Wirth-Realschule in Hof (Bayern) eine Glatze rasiert.
Für ihren krebskranken Klassenkameraden hat sich fast die gesamte Klasse 10a der Johann-Georg-August-Wirth-Realschule in Hof (Bayern) eine Glatze rasiert.

shz.de von
30. März 2017, 01:41 Uhr

Max ist schwer krank. Er hat Krebs. Um wieder gesund zu werden, hat Max eine Chemo-Therapie bekommen. So eine Behandlung setzt einem Körper ganz schön zu. Unter anderem hat Max dadurch seine Haare verloren. Das hat den Jungen sehr traurig gemacht.

Um Max ein wenig aufzumuntern, haben sich seine Klassen-Kameraden etwas ausgedacht. Fast die gesamte Klasse 10a rasierte sich eine Glatze. Das einzige Mädchen in der Klasse ließ sich ihre Haare auch um etwa 20 Zentimeter kürzen. Die Aktion hat nicht nur die Lehrer überrascht. „Als ich eine Glatze wollte, hat die Friseurin erst ein paarmal nachgefragt, ob ich mir wirklich sicher bin“, berichtet ein Mitschüler von Max.

Und Max? Der traute seinen Augen kaum, als er seine Freunde alle mit Glatze im Unterricht sitzen sah. Für die Schüler hingegen ist die Aktion keine große Sache: „Wir wollten zeigen: Das sind ja nur Haare, die wachsen wieder.“

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