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Umwelt : Ein Vertrag für das Klima

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 13.Dez.2015 | 18:40 Uhr

Es hat tatsächlich geklappt: Samstagabend vereinbarten fast alle Länder der Erde, gemeinsam etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen. Eine Menge Leute glauben, diese Einigung sei etwas so Besonderes, dass noch Jahre später Menschen daran denken werden.

Fast zwei Wochen lang sprachen Politiker und Fachleute aus der ganzen Welt miteinander. Sie trafen sich auf einer großen Konferenz: dem Klimagipfel in der Nähe der Stadt Paris in Frankreich. Auch wichtige Staatsleute waren eine Weile dabei, etwa Barack Obama, der Präsident des Landes USA, und unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel. Schließlich ist der Klimawandel eine wichtige Sache.

Um ihn aufzuhalten, gibt es nun diesen neuen Vertrag. Damit wollen die Länder etwa schaffen, dass die Erde um nicht mehr als zwei Grad wärmer wird, als zu der Zeit, bevor es etwa große Firmen und Maschinen gab. Klappt das, sagen Experten, könnte man das Schlimmste verhindern.

Alle Länder sollen auch über ihren Ausstoß berichten müssen. Damit wollen alle überprüfen, dass sich die anderen auch wirklich daran halten. Auch wollen reiche Länder ärmeren Geld geben. Das soll ihnen zum Beispiel dabei helfen, sich gegen Unwetter besser zu wappnen.

Viele Umweltschützer sind mit dem neuen Vertrag zufrieden. Sie finden etwa, er könnte dazu führen, dass bald weniger Energie aus Öl und Kohle gewonnen wird. Doch manche mahnten auch: Will man den Klimawandel wirklich aufhalten, muss man noch viel mehr tun. Auch Angela Merkel sprach davon, dass noch viel Arbeit vor uns liegt. Sie meinte jedoch auch, der Vertrag sei ein Zeichen der Hoffnung.

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