Reitsport : Ein Turnier für die besten Springreiter

Steile Hänge müssen Reiter und Pferdeam Wochenende beim Turnier in Hamburg überwinden. Das schaffen nur die besten.
Steile Hänge müssen Reiter und Pferdeam Wochenende beim Turnier in Hamburg überwinden. Das schaffen nur die besten.

shz.de von
30. Mai 2014, 01:19 Uhr

Bei diesem Spring-Turnier halten Tausende Zuschauer den Atem an. Denn das Deutsche Spring-Derby gilt als eines der schwersten Turniere der Welt. Es findet immer in Hamburg statt. An diesem Sonntag ist es wieder so weit.

Doch schon die Tage vorher laufen dort viele Wettbewerbe im Springen und in der Dressur. Denn das Spring-Derby ist Teil eines großen Turniers für Reiter. Es heißt Deutsches Spring- und Dressur-Derby. Das Spring-Derby gilt dabei als Höhepunkt.

Nur sehr erfahrene Reiter und Pferde machen dabei mit. Das liegt an den besonders schwierigen Hindernissen. Insgesamt gibt es 26 Stück. Bei einigen davon applaudieren die Zuschauer besonders laut, wenn Pferd und Reiter darüber gesprungen sind. Dazu gehören der Große Wall und Pulvermanns Grab. Der Große Wall ist drei Meter hoch. Oben springt das Pferd über ein Hindernis. Danach muss es ziemlich steil nach unten laufen – und gleich wieder über ein Hindernis hüpfen. Bei Pulvermanns Grab geht es für Pferd und Reiter über ein Hindernis, dann leicht bergab, dann über einen Wassergraben, dann leicht bergauf und dann wieder über ein Hindernis.

Für das Spring-Derby am Sonntag haben die besten Spring-Reiter der Welt zugesagt. Einer von ihnen ist Scott Brash. Er kommt aus Großbritannien und steht in der Springreiter-Weltrangliste auf Platz eins.

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