zur Navigation springen
Kindernachrichten

24. Oktober 2017 | 08:52 Uhr

Sport : Ein Surfboard auf Rollen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Jetzt im Frühling ist es endlich wieder soweit: Kina-Reporter Jacob (15) holt sein Longboard raus und fährt los.

shz.de von
erstellt am 24.Mär.2015 | 01:07 Uhr

Als die Surfer sich bei schlechtem Wellengang langweilten, kamen sie auf die Idee, unter ihre Surfbretter Rollen zu schrauben, um damit die Berge runter zu brausen – und so entstand das Longboarden. Mit der Zeit entwickelte sich daraus das Skateboarden, das viel verbreiteter und bekannter geworden ist.

Pumpen und Carven

Mit dem Longboard kannst du nicht einfach nur fahren. Da geht noch mehr. Beim Pumpen zum Beispiel be- und entlastest du das Board mit einer stetigen Slalombewegung des Oberkörpers und bewegst dich so fort. Mit etwas Übung braucht man sich dann gar nicht mehr mit dem Fuß vom Boden abzustoßen. Beim Carven bewegst du das Board in engen Kurven, damit kannst du langsam abbremsen. Berge mit bis zu 100 Kilometer pro Stunde hinab zu fahren nennt sich Downhill (Bergab). Dabei ist die Schutzkleidung besonders wichtig. Dancen (Tanzen) auf dem Longboard gehört wohl zu den schwersten Disziplinen, denn hierbei geht es darum, bestimmte Bewegungsabfolgen so lässig wie möglich auf seinem Board zu machen.
Der Unterschied

Beide Arten des Skatens entwickelten sich stark weiter und die Unterschiede wurden größer. Der klarste Unterschied ist erstmal das Brett: Skateboards sind etwa 80 Zentimeter lang, aus einem festen Holz wie Ahorn und an den Enden nach innen gewinkelt, was wichtig ist, wenn du Tricks machen möchtest.

Bei einem Longboard gibt es viel mehr Freiheiten. Es kommt darauf an, was du mit deinem Board vorhast. Bei der Länge und dem Material sind dir keine Grenzen gesetzt. Das Board kann zwischen 90 und 150 Zentimeter lang sein, auch bei den Materialen gibt es eine riesige Vielfalt. Dabei kann dein Deck auch aus Bambus oder etwa Kunststoff sein. Außerdem sind die Bretter viel nachgiebiger, was das Fahren komfortabler macht, da du so nicht jede Unebenheit auf dem Boden spürst. Zudem sind bei einem Longboard die Achsen viel beweglicher und die Rollen sind aus einem weicheren Gummi und größer als die eines Skateboards. Dadurch ist es viel leichter, voranzukommen und man verliert nicht so schnell seine Geschwindigkeit.

Immer und überall

Longboarden kann man fast überall. Solange du Asphalt unter den Rollen hast solltest du auch gut voran kommen. Ich empfehle, anfangs erstmal auf einem Parkplatz üben, das Gleichgewicht auf dem Board zu halten. Eigentlich kann man bei jedem Wetter fahren, nur sollte man bei Regen nach dem Fahren sein Board gut abtrocknen, sonst kann es rosten oder das Holz leidet darunter. Am meisten Spaß macht es mir, auf einer verlassenen Landstraße mit meinen Freunden oder mit Musik zu fahren.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen