Unglück : Ein Schiff im Mittelmeer versunken

Einsatz bei der Suche nach Vermissten, nachdem ein Flüchtlingsboot gekentert war.
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Einsatz bei der Suche nach Vermissten, nachdem ein Flüchtlingsboot gekentert war.

An Bord waren mehrere Hundert Menschen aus Afrika und Asien. Sie wollten mit dem Schiff nach Europa gelangen, um ein besseren Leben zu beginnen.

shz.de von
07. August 2015, 05:37 Uhr

Die Helfer suchten mit Hubschraubern und Booten das Meer ab. Sie hofften, Überlebende zu finden. Denn vorgestern war im Mittelmeer ein Schiff gesunken. An Bord waren mehrere Hundert Menschen aus Afrika und Asien. Sie wollten mit dem Schiff nach Europa gelangen, um ein besseren Leben zu beginnen. Diesen Weg nahmen schon viele Tausend Flüchtlinge vor ihnen. Dabei passieren immer wieder schlimme Unfälle. Das liegt zum Beispiel daran, dass viele Flüchtlings-Boote überfüllt und sehr alt sind. Häufig starten die Boote in dem Land Libyen im Norden Afrikas. Die Küste in Libyen ist nicht so gut bewacht wie in anderen Ländern. Die Flüchtlinge hoffen deshalb, dass sie nicht erwischt werden. Denn es darf nicht jeder einfach nach Europa reisen, der dort leben möchte. Schon lange fordern Politiker und andere Fachleute: Es muss etwas unternommen werden, damit die Flüchtlinge nicht ihr Leben riskieren. Zum Beispiel müssten die Regeln geändert werden für die Einreise nach Europa. Außerdem müsse mehr getan werden, um Menschen zu retten, die in Seenot geraten.

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