Garten : Ein Mini-Gewächshaus für den Kürbis

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Gärtnern lernen mit dem Projekt Villekula: In der neuen Kina-Serie gibt es jeden zweiten Freitag Tipps für den grünen Daumen.

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29. Mai 2015, 01:16 Uhr

Im Mai haben die Garten-Kinder richtig zu tun. Alle Pflanzen wollen in den Boden und endlich richtig anfangen zu wachsen. Die Kartoffel wächst unter der Erde, die Erdbeere über der Erde. Und unser Kürbis, den wir im letzten Teil der Villekula-Serie gepflanzt haben?

Er wächst auch über der Erde, ist aber noch nicht groß genug. Deshalb darf er noch etwas in der Eierschale wachsen – wir pflanzen ihn einfach damit in den großen Topf ein. Wir bereiten einen Blumentopf für unseren Kürbis vor, indem wir ihn kunterbunt bemalen. Anschließend halbieren wir Plastikflaschen, die wir am Straßenrand gesammelt haben einfach in der Mitte. Dann kommen noch die vielen Folien und Sticker ab, sodass niemand mehr erkennt, was mal in der Flasche war, und schon haben wir ein wunderbares Mini-Gewächshaus!

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Die halbierte Flasche wird einfach mit dem geschlossenen Ende nach oben auf den Blumentopf gesetzt und so bleibt die Wärme darunter! Nur zum Gießen darf man natürlich nicht vergessen, das Gewächshaus ein wenig anzuheben. So kommt das Wasser dichter an die Pflanze und die alte Luft kann auch entweichen.

Das Gewächshaus ist aber nicht nur gut, um der Pflanze ein warmes Zuhause zu geben oder das Wachstum zu beschleunigen! Die gefräßige Nacktschnecke ist in unseren Gärten liebend gerne auf der Suche nach frischem Kohlrabi, Salat, Zucchini oder was wir sonst so gepflanzt haben und wittert ein vorzügliches Frühstück. Wenn wir nun das Mini-Gewächshaus über unsere Jungpflanzen stülpen, muss die Nacktschnecke leider von draußen zuschauen, wie Salat und Co wachsen. 

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