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Advent : Ein Licht reist durch die Welt

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 13.Dez.2015 | 18:38 Uhr

Dieses Licht hatte eine weite Reise hinter sich. Es heißt Friedenslicht und gehört zu einer besonderen Aktion.

Seit vielen Jahren entzündet jedes Jahr ein Kind das Licht an einer Flamme in der Stadt Bethlehem – in der Geburtsgrotte Jesu. Die gehört zu einer besonderen Kirche: der Geburtskirche. Es heißt, sie sei über der Stelle errichtet worden, an der Jesus zur Welt kam. Für Christen ist die Geburtskirche ein wichtiger Ort. Bethlehem liegt im Westjordanland, einem Gebiet im Nahen Osten.

Das Licht wird an viele andere Menschen weitergegeben. Sie können etwa eine Kerze daran anzünden. Diese Lichter nennt man Friedenslicht. Ab dem dritten Advent wird das Friedenslicht auch in Deutschland verteilt. Gestern kam es zum Beispiel in den Städten Berlin und Köln an, aber auch in Kiel.

Das Friedenslicht ist als Zeichen für Frieden gedacht. In diesem Jahr soll es vor allem für Menschen brennen, die etwa wegen Gewalt und Armut auf der Flucht sind.

Die Friedenslicht-Aktion geht noch bis Weihnachten, auch in Schleswig-Holstein gibt es noch einige Veranstaltungen dazu – von Flensburg im Norden bis Pinneberg im Süden des Landes, von Heide im Westen bis nach Lübeck im Osten.

Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, schaut nach im Internet unter der Adresse www.friedenslicht.de.

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