Tiere : Ein kühles Bad im Sand

Der Präriehund taucht durch den Sand.
Der Präriehund taucht durch den Sand.

shz.de von
24. Mai 2014, 01:09 Uhr

Wie Hunde sehen diese Tiere überhaupt nicht aus. Trotzdem heißen sie Präriehunde. Das liegt daran, dass die Nagetiere bei Gefahr Laute ausstoßen, die wie das Bellen von Hunden klingen. Präriehunde leben in freier Natur in Nordamerika. Im Zoo Hannover in Niedersachsen wurden in den letzten Wochen 17 kleine Präriehunde geboren. Seit einiger Zeit sind sie dort auch draußen unterwegs. „Sie spielen miteinander und necken sich auch“, berichtet ein Mitarbeiter des Zoos. „Sie kugeln durch das Gehege, einer liegt auf dem anderen drauf und wird dann wieder runtergeschubst. Es gibt da richtige kleine Kabbeleien.“ Außerdem graben die kleinen Nager viel im Sand. Denn sie lernen, wie man am besten Gänge baut. Doch nicht nur dafür graben sie im Sand. „Präriehunde buddeln sich gern im Sand ein“, sagt der Zoo-Mitarbeiter. Wenn es draußen heiß ist, kühlt er angenehm. Denn weiter unten ist Sand kühler. „Außerdem reinigen sie sich damit.“ Die Körner von trockenem, feinen Sand reiben nämlich Schmutz aus den Haaren der Tiere.

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