Ein Hund wie ein Gespenst

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20. September 2013, 00:36 Uhr

Als sie ihn das erste Mal sehen, können es Emilia und ihr Bruder Kix kaum glauben: Ist das ein Geisterwesen? Eigentlich ist es nur ein Tier. Ganz plötzlich steht der große, weiße Hund in ihrer Auffahrt. Und dann ist er auch schon wieder weg. Verschwunden! Doch am nächsten Tag kommt der Hund wieder – ganz leise und ein wenig geheimnisvoll. Vorsichtig nähert er sich den Kindern. Ob er spürt, dass sich die beiden schon lange nichts sehnlicher wünschen als einen eigenen Hund? Einen Namen haben sie jedenfalls sofort für ihn: Sam.

Bald kommt Sam jeden Tag, wird langsam ein Mitglied der Familie. Vor allem die Kinder kümmern sich um ihn. Sie sorgen dafür, dass er genug zu fressen bekommt. Und dafür, dass sein verklebtes Fell wieder glänzt und dass seine Augen nicht mehr so traurig gucken.

„Ein Hund wie Sam“ ist die Geschichte über eine wunderbare Freundschaft. Doch da ist noch Sams eigentlicher Besitzer: der mürrische Bauer Jones von nebenan. Eines Nachts kommt er vorbei, um seinen Hund zurückzuholen. Er will ihn in den Hühnerkäfig sperren. Da weiß Kix, dass er handeln muss.

Edward van de Vendel, „Ein Hund wie Sam“. Ab 9 Jahren. 112 Seiten. 9,99 Euro. Verlag: Carlsen.

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