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Fremdenfeindlichkeit : Ein Haus für Flüchtlinge in Brand gesteckt

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Rechtsextreme hassen Menschen, die anders sind als sie selbst. Jetzt wird vermutet, dass sie ein Gebäude in Sachsen-Anhalt mit Feuer angesteckt haben. Hier sollen eigentlich Flüchtlinge eine Unterkunft finden.

shz.de von
erstellt am 06.Apr.2015 | 16:11 Uhr

Wer hat das Feuer in dem Haus gelegt? Das fragen sich gerade Polizisten und auch viele andere Menschen. Denn in dem Ort Tröglitz im Bundesland Sachsen-Anhalt gab es am Wochenende einen Brand in einem großen Haus, das leer steht.

Fachleute sagen, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde. Sie vermuten, dass sich der Brand gegen Flüchtlinge richten könnte. Denn in dem Haus hätten bald Flüchtlinge ein neues Zuhause finden sollen. Flüchtlinge sind Menschen, die aus ihren Ländern geflohen sind, weil in ihrer Heimat zum Beispiel Krieg herrscht. Sie hoffen in Ländern wie Deutschland auf Schutz und ein besseres Leben. Doch es gibt auch Menschen, die nicht wollen, dass Flüchtlinge nach Deutschland kommen. In letzter Zeit hatten sogar Rechtsextreme in Tröglitz gegen die Flüchtlinge Stimmung gemacht. Rechtsextreme hassen Menschen, die anders sind als sie selbst. Sie verachten zum Beispiel Ausländer und Menschen, die fremd aussehen.

Dass es nun sogar in dem Haus gebrannt hat, entsetzt viele Leute, in Tröglitz und überall in Deutschland. Wer schuld an dem Feuer ist, wusste man am Montagnachmittag noch nicht.

Kurz nach dem Brand kamen Menschen in Tröglitz zusammen, um zu zeigen, dass sie nicht gegen Flüchtlinge sind. Ein Politiker sagte außerdem, dass die Flüchtlinge trotzdem in Tröglitz untergebracht werden sollen.

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