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Ein Filmpreis für kleine Gangster

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Kina-Reporter Luis war am Abschlusstag des Michel Filmfests in Hamburg.

Am Sonnabend war der letzte Tag vom Michel Kinder und Jugendfilmfest, an dem ich wieder dabei sein durfte. Zum Abschluss wurde der Michel Filmpreis verliehen. Eine siebenköpfige Jury entschied, welcher der sechs vorgestellten Kinderfilme ihrer Meinung nach der beste war.

Dieses Jahr hat der Film „Kleine Gangster“ aus den Niederlanden gewonnen. Er hat 8,6 von 10 Punkten erzielt. Er wurde nach den Kriterien Inhalt, Figuren, Bild, Ton, Umsetzung und Spannung bewertet. Der Film hat besonders wegen der Lustigkeit, und weil man sich gut in die Charaktere versetzen kann, den Preis bekommen.

Das Besondere auf dem Michel Filmfest ist, dass alle Jurymitglieder Kinder im Alter zwischen 11 und 16 Jahren sind. Allerdings werden hier nicht nur Filme von Kindern bewertet, es werden auch berühmte Gäste vorgestellt und befragt und vieles mehr.

Außerdem lief am Wochenende auch der Jugendfilm „Zwischenstand“. In dem Film geht es um den afrikanischen Jungen David, der von einer wohlhabenden deutschen Familie adoptiert wird. Nach dem Tod seines Adoptivvaters verschlechtert er sich in der Schule, sodass David nach einiger Zeit auf eine Stadtteilschule wechseln muss. Die neue Schule ist in der ganzen Stadt dafür bekannt, dass häufig die Polizei kommen muss.

Zuerst fühlt David sich sehr unwohl, doch mit der Zeit bekommt er neue Freunde und sein ganzes Leben stellt sich auf den Kopf.

Das Besondere an dem Film ist, dass die Produzenten mit nur 3  000 Euro auskommen mussten. Alle am Set haben ehrenamtlich gearbeitet und waren Laiendarsteller.

Mir hat sehr gefallen, dass man auch mit so wenig Geld einen guten Film machen kann. Mehr Infos zum Filmfest in Hamburg bekommt ihr im Internet unter www.michel-kinderfilmfest.de.



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erstellt am 13.Okt.2015 | 05:23 Uhr

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