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Tiere : Ein Berliner Pony schenkt Lebensmut

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 09.Feb.2017 | 03:23 Uhr

In diesem Haus steht ein Pony auf dem Flur. Wie kommt das denn dahin? Es ist kein gewöhnliches Haus, und es ist auch kein gewöhnliches Pony. Die Einrichtung in der Stadt Berlin ist ein Hospiz. Das sind Heime für sehr kranke Menschen. Oft haben die Bewohner nicht mehr lange zu leben. Sie werden dort gepflegt. In einigen dieser Einrichtungen kommen manchmal Tiere zu Besuch – so wie in Berlin. Das Pony besucht das Hospiz jeden Freitag. Das freut die Bewohner. Eine alte Frau hat schon eine Schüssel mit Karotten parat. Sie sagt: „Ich war schon immer Pferde-verliebt.“ Die Frau streichelt das Pony. Der ungewöhnliche Besuch tut ihr gut. Das Pony gehört mittlerweile schon zum Hospiz dazu. Neben den Bildern der Mitarbeiter an der Wand hängt auch sein Bild. Viele Menschen verbinden Pferde mit angenehmen Gefühlen und Erinnerungen, sagt die Hospiz-Chefin. Außerdem bringt das Pony viel Abwechslung. Plötzlich riecht es anders als sonst, das Fell ist weich beim Streicheln, der Körper ist warm. Ein anderer Bewohner sagt über das Pony: „Die gibt mir doch Lebensmut, die Kleine.“ Das Tier schleckt seine Hände. „Vielen Dank für den Besuch.“

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