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Kindernachrichten

15. Dezember 2017 | 23:09 Uhr

Ein Baby für Jule und Rüdiger

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Im Tierpark Gettorf gibt es Nachwuchs bei den Flachlandtapiren.

shz.de von
erstellt am 18.Sep.2013 | 13:43 Uhr

Tina schläft gern, trinkt viel und liebt es, mit Mama Jule zu kuscheln – das machen eben auch Tierbabys gern. Anders als kleine Menschen kann das Tapirmädchen, das am Wochenende im Tierpark Gettorf geboren wurde, aber vom ersten Tag an laufen.

Mit ihrer Rüsselnase schnüffelt Tina schon fleißig im Heu herum. So erkundet sie die Welt. Die Nase ist das wichtigste Sinnesorgan für Tapire. Ihre kleinen Augen sind eher kurzsichtig.

Tina und ihre Familie sind Flachlandtapire. In der Natur kommen sie nur im Norden Südamerikas vor – in Ländern wie Brasilien, Argentinien und Equador zum Beispiel. Dort gibt es dichte Regenwälder, in denen sie sich gut verstecken können und jede Menge pflanzliche Nahrung finden. In ihrer Dschungelheimat sind Tapire Einzelgänger. Dort hätte Tina ihren Papa wahrscheinlich nie kennengelernt.

Im Tierpark ist das aber anders. „Rüdiger ist ein sehr liebevoller Papa. Er lässt sich beschnüffeln und kuschelt mit den Jungen“, sagt die Tierpark-Biologin Gabriele Ismer. Trotzdem bekommt das neue Tapirbaby in den ersten Tagen auch immer noch Zeiten, die es ganz allein mit seiner Mama verbringen darf. Das ist auch für Jule gut, denn für sie ist es der erste Nachwuchs. Sie macht das aber sehr gut, freut sich Gabriele Ismer. Denn es ist nicht selbstverständlich, dass Tiermütter schon ihr erstes Baby so gut versorgen.

Doch Tina bekommt von ihrer Mama genug Milch. Die braucht das Zwei-Kilogramm-Leichtgewicht auch, damit es so groß wie die Eltern wird – bis zu 250 Kilogramm schwer.

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