Politik : E wie Euroländer und Eurozone

Der Euro liegt auf einem alten Drachmenschein, mit dem die Griechen früher zahlten.
Der Euro liegt auf einem alten Drachmenschein, mit dem die Griechen früher zahlten.

Alle reden über Griechenland. Dabei geht es vor allem um Geld.

shz.de von
07. Juli 2015, 01:41 Uhr

Dass es mal Ärger gibt, ist in Schulklassen normal. Auch in anderen Gemeinschaften kommt das vor. Gerade ist das so in der Eurozone.

Zur Eurozone gehören 19 Länder in der Europäischen Union, in denen mit dem Euro bezahlt wird. Auch Deutschland gehört dazu. In der Eurozone gibt es seit einiger Zeit Ärger mit Griechenland.

Politiker und Fachleute rätseln, ob Griechenland wohl in der Eurozone bleiben wird – oder ob das Land bald ausscheidet. Ein Ausscheiden wäre ein Knaller! Denn bisher ist noch nie ein Land ausgeschieden.

Doch dass Griechenland demnächst nicht mehr dazugehören könnte, wäre möglich. Denn das Land hat große Geldprobleme. Deshalb sind die Nachrichten auch gerade voll von Begriffen wie Eurozone und Euroländer.

Insgesamt gibt es 19 Euroländer. Es sind Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Portugal, die Slowakei, Slowenien, Spanien und Zypern.

Vor 13 Jahren ging es in den ersten Ländern los, dass Leute mit dem Euro bezahlten. Nach und nach kamen mehr Länder dazu. Die Länder fanden, dass der Euro Vorteile bringt. Denn davor zahlten die Menschen mit anderen Währungen. In Deutschland mit der Deutschen Mark, in Griechenland gab es die Drachme und so weiter. Wollten damals Firmen aus verschiedenen Ländern miteinander handeln, wurden beim Umtauschen bestimmte Kosten fällig. Mit dem Euro änderte sich das.

Manche Experten fragen sich, ob Griechenland nun vielleicht wieder zu einer eigenen Währung zurückkehren könnte. Manche glauben, dass das eine gute Sache wäre. Andere sagen, für die Gemeinschaft Eurozone wäre das keine gute Idee. Klar ist nur: Ohne Griechenland gäbe es nur noch 18 Euroländer.

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