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Im Museum : Dino-Skelett: „Das ist wie Lego bauen“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Name Tristan Otto klingt nicht besonders furchterregend. Steht man vor ihm, kann man aber schon eine Gänsehaut bekommen. Denn Tristan Otto ist ein Tyrannosaurus Rex.

Er ist etwa 12 Meter lang und fast vier Meter hoch. Vor ungefähr 66 Millionen Jahren stapfte er lebendig über die Erde. Seine Knochen sind ab heute im Naturkundemuseum in der Stadt Berlin zu sehen.

Seine fossilen Knochen sind superschwer. Das ganze Skelett besteht aus vielen einzelnen Knochen. „Das ist schon aufregend. So was machen wir nicht jeden Tag“, sagt Marten Schöle. Er ist Wissenschaftler am Museum und hat beim Aufbau mitgeholfen.

Die Knochen von Tristan wurden in den USA präpariert. Das heißt, dass zum Beispiel kaputte Stellen ausgebessert wurden. Dort wurde auch ein Gerüst als Stütze für die Knochen gebaut. Dann wurden die Knochen nach Berlin geschickt. Damit sie auf ihrer Reise nicht beschädigt werden, umhüllten Fachleute die Knochen mit speziellem Schaum. „Mit den Kisten haben wir dann auch eine Bauanleitung bekommen, sogar auf Video“, erzählt Marten Schöle weiter.

Nach und nach setzten die Berliner Wissenschaftler das Skelett des T. Rex zusammen. Knapp zwei Wochen hat das gedauert. Fast jeder Knochen des Dinos wurde einzeln befestigt. „Das ist wie Lego bauen. Da fühlt man sich in die Kindheit zurückversetzt.“

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erstellt am 16.Dez.2015 | 19:08 Uhr

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