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Interview zum Filmstart : Die Stimmen für Biber und Rabe

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Was verbindet Jan Delay und Gerhard Delling? Beide sind Synchronsprecher im neuen Abenteuer von „Der kleine Rabe Socke“.

Während Jan Delay schon zum zweiten Mal den kleinen Raben spricht, ist Sportmoderator Gerhard Delling in dem Animationsfilm „Der kleine Rabe Socke 2 – Das große Rennen“ nun in seiner ersten Rolle als Synchronsprecher zu hören. Er leiht dem Rennleiter-Biber seine Stimme, der das aufregende Autorennen durch den Wald kommentiert. „Für mich ist das eine völlig neue Erfahrung und ich finde es sehr spannend. Das ist schon eine Herausforderung, seine Gefühle allein mit der Stimme ausdrücken zu müssen.“

Dabei findet Gerhard Delling die Off-Kommentare – wenn man seine Stimme hört, aber den Biber nicht sieht – am schwierigsten: „Wir Reporter reden ja eigentlich gern viel, viel mehr über das gesamte Geschehen. Der Rennleiter-Biber fasst jedoch nur kurz den Stand des Rennens zusammen.“ Das erinnert ein wenig an die Aufgabe eines Radiokommentators bei Live-Spielen – und das ist für den erfahrenen Sportmoderator das Schwierigste überhaupt, also einfach die Königs-Disziplin.

Jan Delay hat das Gefühl, dass er genau wie der kleine Rabe ist: „Er ist ein Egoist, der andauernd Mist baut, und genau weiß, wie sehr er seine Freunde braucht.“ Der Hamburger Musiker hat neben dem ersten „Rabe Socke“-Film schon einige Erfahrung als Synchronsprecher: „Das ist ein bisschen wie Fabrikarbeit. Ich spreche einen Satz und der Aufnahmeleiter sagt, ob es gut ist. Wenn nicht, dann mache ich es eben nochmal.“ Ganz anders also als beim Songs schreiben? „Ja, denn da denke ich manchmal einen ganzen Tag darüber nach, ob ein einzelnes Wort wirklich das richtige ist.“ Der „Mitmachsong“, den der kleine Rabe im Film singt, ist aber ganz spontan entstanden: „Den habe ich einfach auf dem i-Phone eingesungen.“

Wie kommt man eigentlich dazu, Synchronsprecher zu werden? Ganz klar, bei Jan Delay liegt es wohl an seiner auffälligen Stimme. „Ich habe schon als Kind immer Leute nachgemacht. Gern würde ich einmal jemanden mit einem Wiener Akzent sprechen!“

Für Gerhard Delling war es „klar, dass so etwas einmal kommt.“ Dirk Beinhold, der Produzent vom Film, sieht das so: „Er ist ja eher ein trockener Typ, aber er hat eine Stimme, die man gleich wiedererkennt.“ Und wenn der Rennleiter-Biber ankündigt: „Jetzt wird es richtig spannend“, fühlt man sich auch gleich auf die Rennstrecke versetzt.

 

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erstellt am 15.Aug.2015 | 05:01 Uhr

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