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Kina-Weihnachts-Gewinner : Die Sieger

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Angelo Bisinger, Laura-Sophie Lenk und Carolin Breiholz haben im Kina-Wettbewerb gewonnen - und bekommen dafür einen Intersport-Gutschein, damit sie noch mehr Sport machen können.

shz.de von
erstellt am 22.Dez.2015 | 19:08 Uhr

Angelo Bisinger (10) aus Harrislee hat mit dieser Geschichte gewonnen:

FC Weihnachtsmann gegen VFB Stern

Es klopft an der schweren Holzpforte. Der Weihnachtsmann kämpft sich mühsam aus seinem Sessel hoch. „Oje, oje“, jammert er. Er geht zum Eingang und öffnet die Tür. Niemand da! Doch was ist das? Ein heller Stern schwebt vor dem Eingang. Und er spricht: „Komm, lass dich nicht hängen! Wir gehen jetzt Fußball spielen!“

Der Weihnachtsmann erwidert: „Fußball ist nicht mein Sport, mein Bauch ist zu dick und außerdem habe ich keine Lust.“ Dann fragt er aber doch: „Aber wenn ich Fußball spielen könnte, wo sind denn die Tore? Wer ist Torwart? Und wir haben hier auch keine elf Spieler wie bei der weihnachtlichen National-Hirschelf.“ Der Stern antwortet: „Nicht verzagen, man kann auch zu zweit Fußball spielen. Du bist einfach Torwart und Spieler gleichzeitig. Wenn du den Ball hast, musst du aufs Tor zurennen und schießen. Und im Tor musst du nur aufpassen, dass dir der Ball nicht reingeschossen wird. Das ist ganz einfach und leicht zu verstehen“, erklärt der Stern.

„Wenn das so einfach ist, dann lass uns doch anfangen“, ruft der Weihnachtsmann und watschelt auf eine große Lichtung im Polarwald zu. Als die beiden  dort ankommen, erscheint   ein riesiges Fußballstadion mit Tausenden Elchfans, die Tröten blasen und mit Fahnen wedeln. „Nun lass uns anfangen, oder?“, fragt der Stern. „Ich bin bereit!“, brüllt der Weihnachtsmann und geht zur Mittellinie.

Zur Halbzeit steht's 1:0 für den FC Weihnachtsmann, doch in der siebzigsten Minute gleicht der VFB Stern zum 1:1 aus. Der Elchkommentator berichtet die letzten zwanzig Minuten: „Mario Stern setzt zum Schuss an, doch Manuel Weihnachtsmann schnappt ihm den Ball vom Fuß.“ Immer spannender wird das Spiel in den letzten dreißig Sekunden. Der Wichtelschiedsrichter zeigt: „Letzte Aktion!“ Und der Weihnachtsmann schnappt sich den Ball und schießt: „Tor, Tor, Tor!“, jubelt er und die Fans stimmen mit ein und der Stern sagt: „Gut gemacht!“

Auf einer Anzeigetafel steht: „2:1 für den FC Weihnachtsmann gegen VFB Stern.“ Danach klatschen sich die beiden Spieler die Hände ab und sagen: „Gut gespielt, gut gehalten.“

Und als der Weihnachtsmann dem Stern versprochen hat, dass er morgen wiederkommt, verschwindet das Stadion und alles andere. Verwirrt geht der Weihnachtsmann nach Hause, macht sich einen kräftigen Kräutertee, natürlich ohne Zucker, und macht ein paar Liegestütze. Danach liest er in seinem E-Book die Weihnachtsgeschichte anstatt Fernsehen zu gucken.

Als er ins Bett geht, denkt er: „Bis Januar mache ich Diät und werde ein berühmter Fußballstar.“ Mit diesem Gedanken schläft er ein.  Und so kann es kommen, dass ihr manchmal Sternschnuppen seht, aber in Wirklichkeit sind das keine Sternschnuppen, sondern ein bisschen zu hoch geflogene Fußbälle des Weihnachtsmannes. Vielleicht entdeckt ihr einen auf der Straße, dann könnt ihr mit Sicherheit sagen, dass das ein Ball des Weihnachtsmannes ist. Und ob der Weihnachtsmann ein Fußballstar geworden ist, weiß niemand außer dem Osterhasen. Der ist nämlich auch Fußballer geworden. Aber das ist eine andere Geschichte!

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