Politik : Die Sieger am Super-Dienstag

Die Kandidaten als Wackelkopf-Figuren: Donald Trump und Hillary Clinton haben nach dem Super-Dienstag die Nase vorn im Wahlkampf.
Die Kandidaten als Wackelkopf-Figuren: Donald Trump und Hillary Clinton haben nach dem Super-Dienstag die Nase vorn im Wahlkampf.

Hillary Clinton und Donald Trump haben gute Chancen, Präsident der USA zu werden.

shz.de von
03. März 2016, 01:26 Uhr

Das Land USA ist superweit von uns entfernt. Was dort passiert, könnte uns eigentlich schnuppe sein. Trotzdem interessieren sich viele Menschen für das Land und die Frage: Wer könnte bald der neue Präsident der USA werden? Denn das Land ist mächtig und der Präsident ein sehr wichtiger Mensch.

Im November wird der Präsident gewählt. Noch ist aber nicht entschieden, welche Kandidaten bei der Wahl antreten. Es gibt zwei große Parteien in den USA, die Demokraten und die Republikaner. Bis ihre Kandidaten feststehen, dauert es recht lange.

Die Entscheidung fällt in besonderen Vorwahlen. Am Dienstag wurde in zwölf Bundesstaaten gewählt. Die Bundesstaaten sind so etwas ähnliches wie unsere Bundesländer. Weil es dieses Mal gleich zwölf Vorwahlen an einem Tag waren, sprechen alle vom Super-Dienstag.

Nach dem Super-Dienstag hörte man besonders oft zwei Namen: Hillary Clinton und Donald Trump. Für die beiden liefen die Vorwahlen am besten. Hier ein paar Infos zu ihnen:

Donald Trump möchte gern für die Republikaner zur Wahl antreten. Er ist 69 Jahre alt und sehr reich. Bekannt wurde er als Unternehmer. In den letzten Monaten fiel der Mann ziemlich auf. Nun gibt es Menschen, die ihn total super finden. Andere können ihn gar nicht leiden. Sie sagen, er habe krasse Ansichten. Seine Sprüche seien oft respektlos anderen Menschen gegenüber.

Ein Jahr jünger als Donald Trump ist Hillary Clinton. Sie ist 68 und möchte für die Demokraten Präsidentin werden. Mit diesem Job kennt sie sich aus: Ihr Mann war früher der Chef der USA. Für Hillary Clinton ist es bereits der zweite Versuch, Kandidatin für die Wahl zum Präsidenten zu werden. Vor acht Jahren war sie gescheitert. Nun will sie es erneut probieren.

Bis klar ist, ob Donald Trump und Hillary Clinton tatsächlich für ihre Parteien antreten, stehen aber noch etliche Vorwahlen an.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen