Musik machen : Die pure Freiheit in Noten

Christine, Winona, Fridtjof, Taleja, Eike  und  Jakob (von links) lassen sich von der Jazzmusik mitreißen.
Christine, Winona, Fridtjof, Taleja, Eike und Jakob (von links) lassen sich von der Jazzmusik mitreißen.

Melodien, Theorien und Improvisation: In einem Workshop lernen Zehn- bis 14-Jährige, Jazz zu spielen.

shz.de von
07. Oktober 2013, 15:19 Uhr

Mit Trompete, Schlagzeug und Saxophon sind zehn- bis 14-jährige Mädchen und Jungen auf dem Jugendhof Scheersberg angereist. Von Mittwoch bis Sonntag fand für junge Musiker ein Jazzworkshop statt. Wir haben einige der Teilnehmer getroffen und sie zu ihrer Musik befragt.

Jakob, Taleja, Eike und Christine schwärmen in höchsten Tönen von der freien, einfachen Musik, die sie in diesen Tagen mit vier Profi-Musikern lernen.

Jazz ist durch den entspannten Sound geprägt und wird zum Beispiel mit Bodypercussion (sprich: „badipörkaschn“) richtig lebendig gemacht. Dabei klatschen die Musiker, schnipsen oder klopfen auf den Körper. „Für viele Menschen ist Jazz mehr als irgendwelche Töne auf Klavier oder Klarinette, es ist für sie die pure Freiheit“, sagt Christine.

Hinter den einfachen Melodien steckt eine Menge Theorie, die die rund 20 jungen Musiker lernen wollen. Bei Jazz ist fast alles möglich. Es kommt nicht so sehr darauf an, sich streng nach Noten zu richten, sondern auch seine eigene Kreativität mit einzubringen. Es ist auch nicht schlimm, wenn man beim Spielen einfach mal improvisiert und eine eigene Geschichte erzählt, denn das macht diese Musik aus.

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