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Vor der Kamera : „Die Nordsee-Freaks sind gut“

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Acht Kinder aus Nordfriesland treten bei Wasserkämpfen gegen zwei Moderatoren des TV-Senders Kika an. Die Dreharbeiten finden in St. Peter-Ording statt.

shz.de von
erstellt am 11.Jul.2017 | 01:15 Uhr

„John, John, John“, rufen sieben Kinder, die am Beckenrand sitzen. Die nordfriesischen Kandidaten feuern ihren Teamkollegen an: John soll die Rutsche in der Dünentherme mit 15 Gummi-Enten im Arm herunterrutschen und darf während der Fahrt möglichst keine davon verlieren. „Wir wollen die Enten sehen, wir wollen die Enten sehen“, kontern die beiden Kika-Moderatoren Ben Blümel und Jessica Lange. Sie hoffen, dass ihrem Konkurrenten John Mahrt besonders viele Enten entwischen.

Zurzeit finden in St. Peter-Ording die Dreharbeiten der zweiten Wasserbattles des Kinderkanals Kika statt. Battle (sprich: bättl) ist das englische Wort für Kampf. Die Moderatoren Ben und Jess treten also in Wasserkämpfen gegen acht Kinder von der Halbinsel Eiderstedt an. In acht Spielen, die am Strand und in der Therme stattfinden, kämpfen die Teams um Punkte. Die Kandidaten wurden über das Wassersportcenter X-H2O und den Boardsport-Verein ausgewählt. Mindestens einmal in der Woche treffen sich die Kids dort zum Surfen oder Skaten. „Ich war total aufgeregt, in der letzten Nacht habe ich kaum geschlafen“, gesteht Justine Drachsler. Die 13-Jährige musste bereits am Sonntag gemeinsam mit der gleichaltrigen Kaja Ibs gegen das Moderatoren-Team antreten.

Welche Disziplinen die Moderatoren und Kandidaten erwartet, erfahren sie erst kurz vor dem Wettkampf – direkt vor der Kamera. „Uns wurde vorher nichts erklärt. Das ist der Überraschungseffekt“, sagt John-Louis Mahrt. Der 13-Jährige aus St. Peter-Ording wird mit Jubelstürmen von seinen Teamkollegen am Ende der Rutsche empfangen. Sein Kontrahent Ben musste bereits vor ihm rutschen und sagt: „Das war ganz schön schwierig. Ich wusste gar nicht, dass in der Rutsche zwischendurch Becken sind.“ Das könnte den Kindern, die hier zu Hause sind, gelegen kommen – denn sie kennen die Rutsche in- und auswendig.

„Gerade läuft es nicht so gut für uns. Die Nordsee-Freaks sind echt gut“, müssen Ben und Jess zugeben. Da haben die beiden Stadtmenschen Schwierigkeiten, mitzuhalten. „Aber wir sind Kampf-Säue und kämpfen weiter bis zum Drehschluss“, ist Jess zuversichtlich.

> Ob die acht Nordfriesen ihren Heimvorteil in St. Peter-Ording ausspielen können, wird ab Montag, 17. Juli, auf dem Kindersender gezeigt. In vier Folgen an vier aufeinander folgenden Tagen wird ab 20 Uhr vom Wasserbattle bei Kika-Live berichtet.






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