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Interview : „Die letzten zwei Jahre waren eine krasse Reise“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 03.Jun.2016 | 01:58 Uhr

Mark Forster (32) ist wohl der netteste Mann im Musikgeschäft. Schlechte Laune scheint der Sänger aus Berlin gar nicht zu kennen. Er plaudert so locker drauflos, dass man ihn am liebsten gleich zu seinem besten Freund machen möchte. Mit seinem neuen Popalbum „Tape“ ist er rundherum zufrieden. Besonders mit der Single „Wir sind groß“, die der Fernsehsender ZDF zum offiziellen Song der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich gekürt hat.
Worum geht es in deinem Lied „Wir sind groß“?
Es handelt von Freundschaft. Ich habe einen Song über mich und meine Band geschrieben. Die letzten zwei Jahre waren für uns eine krasse Reise. Unsere Konzerte wurden größer, bei Festivals durften wir immer später spielen.
Du bist nicht nur Musiker, sondern sitzt auch in der Jury von „The Voice Kids“.
Das ist eine super Show. Weil es nicht darum geht, dass jemand ein Star wird. Wenn es gut läuft, treten die Kinder vier- oder fünfmal im Fernsehen auf. Nach dem Finale gehen dann am Montag alle wieder zur Schule. Und können sich erstmal zehn Jahre Gedanken machen, ob sie wirklich Musiker werden wollen.
Gibt es etwas, das du von den Kindern gelernt hast?
Was ich immer wieder feststelle: Die Kids sind sehr motiviert. Sie saugen die Tipps, die sie von tollen Musikern wie Sasha oder Lena bekommen, auf wie ein Schwamm. Mich beeindruckt, wie sie fürs Musikmachen und Lernen brennen. Diesen Eifer verliert man als Erwachsener manchmal.
Wie warst du denn als Junge?
Ich war ein fauler Sack. Die Hausaufgaben haben mich genervt. Trotzdem bin ich gerne zur Schule gegangen. Ich war auf einem kleinen Gymnasium in meinem Dorf Winnweiler – dort kannte jeder jeden.
Welche Zensur hattest du in Musik?
Ich habe zwischen zwei und drei geschwankt. Was für Musik eigentlich schon auffällig schlecht war. Aber bei uns bestand der Musikunterricht hauptsächlich daraus, Biografien von großen Komponisten auswendig zu lernen. Das fand ich nicht so spannend. Ich war eher in Geschichte oder Deutsch gut. Es hat mir Spaß gemacht, Aufsätze zu schreiben.

Am 16. September kann man Mark Forster in Hamburg auch live erleben. Dann tritt er um 19 Uhr im Hamburger Stadtpark auf, Karten: 040/4132260.

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