Natur : Die Geheimnisse des versteinerten Waldes

Der versteinerte Wald steht heute im Naturkundemuseum von Chemnitz.
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Der versteinerte Wald steht heute im Naturkundemuseum von Chemnitz.

shz.de von
22. Januar 2014, 06:34 Uhr

Vor mehr als 290 Millionen Jahren brach ungefähr dort, wo heute die Stadt Chemnitz steht, ein Vulkan aus. Chemnitz liegt im Bundesland Sachsen. Die Stadt gab es damals natürlich noch nicht. Es gab ja noch nicht einmal Menschen! Stattdessen stand dort ein Regenwald. Der wurde unter den Lavamassen begraben – und versteinert.

Schon vor etwa 300 Jahren entdeckten Naturforscher Reste des versteinerten Waldes. Seitdem machen Wissenschaftler dort immer wieder tolle Entdeckungen. Sie fanden Abdrücke zahlreicher Pflanzen und Tiere, etwa von Farnen oder Skorpionen. Einige Pflanzen fanden sie sogar noch aufrecht stehend vor. Für Wissenschaftler ist das ein echter Schatz. Denn sie können so sehen, wie ein Wald vor vielen Millionen Jahren aussah.

Gerade haben sie einige Versteinerungen mit einem Super-Mikroskop untersucht. Sie konnten damit in die Zellen der Pflanzen hineingucken. Dabei haben sie etwas darüber erfahren, wie Pflanzen überhaupt versteinern.

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