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Kindernachrichten

18. Oktober 2017 | 15:58 Uhr

Auszeichnung : Die Forscher-Schule

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Tüftler haben in einem Husumer Gymnasium die besten Lernbedingungen ganz Deutschlands.

shz.de von
erstellt am 19.Sep.2015 | 01:59 Uhr

Land unter – das gibt es an der Küste oft. Das Wasser der Nordsee kommt und geht mit Flut und Ebbe. Das ist meistens kein Problem, denn es gibt die Deiche.

Doch bei Sturmflut kann auch mal die eine oder andere Straße überflutet werden. Wie soll man sich dann orientieren? Mit dem Hub-Leitpfosten! Den haben sich Frederik Wulf (17) und Sven Ebel (16) von der Hermann-Tast-Schule in Husum ausgedacht. Ihre Idee: Der Hub-Leitpfosten hebt sich bei Hochwasser oder auch bei tiefem Schnee so weit, dass er rausguckt und den Menschen verrät, wo die Straße verläuft. Dann kann man mit geeigneten Fahrzeugen oder Booten den richtigen Weg finden.

Damit so eine Erfindung funktionieren kann, muss man viel wissen und noch mehr ausprobieren. Frederik und Sven haben das Glück, dass sie an der Hermann-Tast-Schule beste Bedingungen für junge Forscher haben. Das Gymnasium hat speziellen Technik-Unterricht und auch ein offenes Labor, in dem die Schüler auch in den Pausen allein oder auch mit Unterstützung von Lehrern tüfteln können. Das nutzen nicht nur Frederik und Sven, sondern auch viele ihrer Mitschüler und Mitschülerinnen.

Dafür hat die Schule gestern eine besondere Auszeichnung bekommen. Sie ist die „Jugend-forscht-Schule 2015“. Die Stiftung Jugend forscht hat sie damit in diesem Jahr zur besten Forscherschule Deutschlands ernannt.

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