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Politik : Der Weg zum Frieden ist schwer

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Politiker aus aller Welt wollen dem Land Syrien helfen.

shz.de von
erstellt am 23.Jan.2014 | 05:52 Uhr

Viele Polizisten standen gestern vor einem schicken Luxus-Hotel. Sie sollten wichtige Politiker bewachen.

Die Politiker kamen aus einem besonderen Grund in das Hotel in unserem Nachbarland Schweiz: für eine Friedens-Konferenz. Es geht dabei um das Land Syrien. Dort herrscht seit mehreren Jahren Gewalt, weil verschiedene Gruppen um die Macht kämpfen. Tausende Menschen starben. Viele Syrer sind auch in Nachbarländer geflüchtet, um sich vor Schüssen und Angriffen in Sicherheit zu bringen.

Bei der Friedens-Konferenz trafen sich die verfeindeten Gruppen zum ersten Mal. Vertreter jeder Seite hielten Reden und erzählten, wie sie den Bürgerkrieg sehen.

In den nächsten Tagen wollen sie miteinander reden und versuchen, Lösungen für den Bürgerkrieg zu finden. Allein das Reden halten Politiker aus anderen Ländern schon für einen großen Fortschritt. Denn lange Zeit weigerten sich die Gruppen, überhaupt Gespräche zu führen.

Zwar glaubt kaum jemand, dass es gelingt, bei dem Treffen tatsächlich Frieden zu schließen. „Wunder wird es am heutigen Tage nicht geben“, sagte ein deutscher Politiker.

Aber alle hoffen, dass man sich auf kleine Schritte einigen kann. Etwa darauf, dass die Waffen in manchen Gegenden schweigen. Dann könnten viele Menschen in Syrien sich ein wenig sicherer fühlen.

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