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Wissen : Der Trick mit dem Auftrieb

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 10.Jan.2016 | 18:56 Uhr

Selbst ein kleines Flugzeug wie der Doppeldecker von Tracey Curtis-Taylor ist viel schwerer als die Luft – und müsste deshalb eigentlich vom Himmel fallen. Dennoch kann es Menschen durch die Luft tragen. Und das funktioniert so:

Das Flugzeug hat einen Motor und Flügel. Die nennt man auch Tragflächen. Der Motor lässt das Flugzeug über die Startbahn sausen. Die Luft strömt dann immer schneller gegen die Tragflächen. Die sind meist an der Oberseite stärker gewölbt als unten.

Dafür gibt es einen Grund: Der Luftstrom teilt sich auf, wenn er auf die Tragflächen trifft. An der gebogenen Oberseite strömt er dann schneller entlang als an der flacheren Unterseite. Denn die obere Seite ist länger und dort ist der Weg für die Luftteilchen weiter.

An der Unterseite ist der Weg für die Luftteilchen kürzer. Sie haben also weniger Platz und sind enger aneinander gedrängt. Deshalb ist der Luftdruck unter dem Flügel höher als darüber. Wenn das Flugzeug nun schnell geradeaus rast, sind die Unterschiede im Druck irgendwann so groß, dass es nach oben gedrückt wird und fliegt. Das nennt man Auftrieb.

Dabei muss man allerdings auch erwähnen, dass am Flügel noch etwas geschieht: An der Hinterkante der Tragflächen bilden sich nämlich Luftwirbel. Diese bremsen den Luftstrom unter den Tragflächen ab und der Druck wird dort noch höher.

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