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Kindernachrichten

21. Oktober 2017 | 02:14 Uhr

Buchtipp : Der schwebende Junge

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Barnaby Brocket ist anders.

shz.de von
erstellt am 28.Jan.2014 | 05:22 Uhr

Die Familie Brocket ist eine normale Familie – bis ihr drittes Kind geboren wird: Barnaby Brocket. Denn Barnaby kann schweben. Damit er nicht abhebt und an der Zimmerdecke klebt, muss Barnaby nachts in seinem Bett angebunden werden. Seine Eltern haben panische Angst, dass die Leute über sie reden. Also halten sie ihren Sohn erstmal von der Öffentlichkeit fern.

In der Schule hält ihn ein Seil auf dem Stuhl. Und im Freien trägt er einen Rucksack, der mit Sand gefüllt ist. Er würde sonst davonfliegen. Mit acht Jahren wird Barnaby unfreiwillig berühmt: Er ist der zehnmillionste Besucher einer Brücke und kommt ins Fernsehen.

Die Eltern finden die Aufmerksamkeit schlimm – und schmieden einen bösen Plan: Sie wollen Barnaby loswerden! Bei einem Spaziergang schneidet die Mutter heimlich ein Loch in den Rucksack. Ihr Sohn schwebt in den Himmel.

Zum Glück wird Barnaby von zwei Damen im Heißluftballon gerettet und landet in Brasilien. Obwohl seine Eltern so gemein waren, will Barnaby schnell wieder nach Hause. Aber die Rückreise verläuft alles andere als glatt...

Beim Lesen des Buches hält man den Atem an vor Spannung. Und ab und zu wischt man sich vielleicht eine Träne aus den Augenwinkeln. Am Ende trifft der Junge eine überraschende Entscheidung.

John Boyne, „Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket“.

Ab 10 Jahren. 282 Seiten. 14,99 Euro. Velag: Fischer KJB.

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