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Religion : Der Papst hat zu Ostern viel zu tun

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Ostern haben viele Menschen frei und spannen aus. Für Papst Franziskus ist das anders. Er ist der Chef der katholischen Kirche. Ostern und die Tage davor hat er viel zu tun. Denn es gibt eine Menge Feierlichkeiten, bei denen er dabei sein muss.

Am Donnerstag ging es los, mit einer Messe im Petersdom. Das ist eine riesige Kirche. Sie steht in der Vatikanstadt. Das ist der kleinste Staat der Welt. Über ihn regiert der Papst. Die Vatikanstadt ist sehr klein und befindet sich in der Stadt Rom in Italien.

Bei der Messe am Donnerstag weihte der Papst Chrisam-Öl, das während des Jahres benötigt wird. Christen werden etwa bei der Taufe mit dem Chrisam gesalbt und bei der Firmung. Papst Franziskus hielt auch eine Predigt. Er rief die Priester auf, sich um die Menschen zu kümmern.

Am Abend säuberte er dann Gefangenen die Füße. Dabei kniete der Papst vor den Menschen nieder. Er wusch die Füße und trocknete sie ab. Das ist ein Brauch, der sich auf eine Geschichte in der Bibel bezieht.

Damit zeigt der Papst, dass er ein normaler Mensch wie jeder andere ist. Also jemand, der auch etwas für andere tut und sie ehrt.

Bis Ostersonntag hat der Papst ein volles Programm mit Messen und Feiern. Am Karfreitag etwa steht der Kreuzgang an. Dabei erinnert der Papst an die Kreuzigung von Jesus Christus vor 2000 Jahren. In der Bibel steht, dass Jesus damals verurteilt und gekreuzigt wurde. Sein Kreuz musste er selbst durch die Straßen schleppen. Diesen Weg empfinden Gläubige an vielen Orten der Welt nach, auch in Rom.

Am Ostersonntag spricht der Papst den Segen „Urbi et Orbi“ von einem Balkon des Petersdoms. Unter ihm auf einem Platz lauschen dann Tausende Menschen seinen Worten.

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erstellt am 04.Apr.2015 | 01:06 Uhr

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