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Kindernachrichten

18. August 2017 | 16:16 Uhr

Raumfahrt : Den Sternen ganz nah

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Jelena Serowa lebt und arbeitet ein halbes Jahr im Weltall.

Ihr Traum ist in Erfüllung gegangen! Jelena Serowa lebt im Weltall. Fast ein halbes Jahr wird die 38-Jährige auf der Internationalen Raumstation ISS arbeiten. Die Raumstation fliegt etwa 400 Kilometer über der Erde.

Jelena Serowa war am Donnerstag dorthin aus Russland gestartet – zusammen mit zwei weiteren Raumfahrern. Seit sie in der Schule das Thema Raumfahrt kennengelernt hatte, fand Jelena Serowa das Weltall besonders spannend. Sie habe sich damals in den Sternenhimmel verliebt, sagte sie. Dass sie selbst einmal so nah dran sein wird, hatte sie lange nicht geglaubt.

Die Astronautin kommt aus einem Ort im Osten von Russland. Später studierte sie in der Hauptstadt Moskau. Danach bekam sie eine Stelle bei einem Raketenbauer. Dort lernte sie auch ihren Mann kennen, einen Testflieger. Die beiden haben eine Tochter. Sie ist zehn Jahre alt und will später nicht ins Weltall. Sie wäre viel lieber eine Eiskunstläuferin, sagt ihre Mutter.

Auch wenn Jelena Serowa jetzt im All ihren Traum leben kann – Weihnachten muss sie auf ihre Familie verzichten. Denn sie wird auch die Feiertage im All verbringen. Wenn man auf der ISS arbeitet, kann man nicht mal schnell nach Hause fahren. Aber immerhin ist sie nicht allein, sondern hat fünf Raumfahrerkollegen um sich, darunter der Deutsche Alexander Gerst.

„Natürlich organisieren wir zu Weihnachten eine Feier – soweit dies unter den Bedingungen möglich ist“, sagte Jelena Serowa. Anders wird es auf jeden Fall. In einer Raumstation gibt es schließlich nicht mal eine Dusche. Deshalb haben die Raumfahrer jede Menge Feuchttücher dabei, um sich zu waschen.

Und wenn Jelena Serowa doch Heimweh bekommt, kann sie mit zwei Kuscheltieren schmusen. Die haben die Raumfahrer mit ins All genommen. Aber nicht, um damit zu spielen. Sie haben den Amurtiger „Mur“ und einen fernöstlicher Leopard mit auf die ISS genommen, um darauf aufmerksam zu machen, wie bedroht diese Raubkatzen sind.

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erstellt am 27.Sep.2014 | 01:10 Uhr

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