Religion : Das Zuckerfest steht an

Muslime in aller Welt fasten im Ramadan-Monat. Erst nach Sonnenuntergang gibt es etwas zu essen und zu trinken.
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Muslime in aller Welt fasten im Ramadan-Monat. Erst nach Sonnenuntergang gibt es etwas zu essen und zu trinken.

Nach ihrem Fastenmonat feiern die Muslime in Deutschland wie überall auf der Welt ein großes Fest.

shz.de von
15. Juli 2015, 01:09 Uhr

Eine Menge Muslime freut sich gerade auf das Ende dieser Woche. Dann beginnt das Fest des Fastenbrechens. Muslime sind Menschen, die der Religion Islam angehören. Viele von ihnen fasten gerade – im Fastenmonat Ramadan. Sie essen und trinken nichts, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. In der Fastenzeit denken viele Muslime auch über Gott und ihren Glauben nach. Vielen hilft es auch dabei, an ärmere Menschen zu denken. Viele Muslime spenden etwa Geld.

Ist der Fastenmonat geschafft, feiern sie. Manche Muslime veranstalten zum Fastenbrechen etwa ein großes Festessen für die ganze Familie. Viele Kinder bekommen Süßigkeiten geschenkt. Deshalb nennt man das große Fest auch Zuckerfest.

Das Fest des Fastenbrechens dauert drei Tage. Für Muslime ist dieses Fest so wichtig wie für Christen Weihnachten. In Deutschland beginnt das Zuckerfest am Freitag.

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