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Reitsport : Das schwerste Springen der Welt

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Hamburger Reitturnier ist nichts für Angsthasen. Hier müssen die ungewöhnlichsten Parcours überwunden werden.

shz.de von
erstellt am 04.Mai.2016 | 14:39 Uhr

Morgen, also am Sonntag, 8. Mai, wird das Deutsche Spring-Derby in Hamburg zum 87. Mal stattfinden. Es ist sehr bekannt, nicht nur weil es eine große Herausforderung für die Teilnehmer ist, sondern auch weil es für die Besucher viel zu sehen gibt.

Auf einem riesigen Geländeplatz müssen Pferd und Reiter siebzehn ungewöhnliche Hindernisse bewältigen. Als Vorbild für die Hindernisse diente dem Erfinder und Erbauer des Parcours Eduard Franz Pulvermann die schleswig-holsteinische Landschaft. Statt der gewohnten bunten Stangen müssen die Pferde Koppelgatter, Wälle, Hecken, Gräben und sogar Eisenbahnschranken überspringen.Die Hindernisse wurden zum großen Teil aus Naturmaterialien gebaut. So gibt es zum Beispiel ein 1,60 Meter hohes Hindernis aus Birkenstämmen und eine ebenfalls 1,60 Meter hohe Feldsteinmauer.

Seit dem ersten Derby im Jahr 1920 hat sich der Parcours kaum verändert. Hindernis Nr. 14 trägt einen ungewöhnlichen Namen. Es heißt „Pulvermanns Grab“, weil Herr Pulvermann seinen selbst gebauten Sprung niemals fehlerfrei überwinden konnte. Die Dreierkombination aus Sprung, Wassergraben und Sprung, liegt in einer flachen Senke. Beim ersten Testsprung soll er sogar hineingefallen sein. Aber gestorben ist er dabei natürlich nicht. Auch der „Große Wall“, Hindernis Nr.6, ist ein gefürchtetes Hindernis. Dabei müssen Pferd und Reiter zusammen einen steilen Abhang hinunterrutschen.

Null-Fehler-Ritte sind beim Derby sehr selten und werden immer mit Musik und großem Applaus belohnt. Wer es wohl in diesem Jahr schaffen wird?




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