zur Navigation springen
Kindernachrichten

20. Oktober 2017 | 16:47 Uhr

Das Pferd auf dem Balkon

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 19.Sep.2013 | 00:36 Uhr

Mika ist zehn Jahre alt und lebt mit seiner Mutter am Stadtrand von Wien. Er liebt es, kniffelige Rechenaufgaben zu lösen. Aber er mag keine Lügen und auch keine Witze, weil er sie einfach nicht versteht. Und um 14.17 Uhr muss Mikas Mittagessen auf dem Tisch stehen – keine Minute früher und auch keine Minute später. Das gilt auch bei Nachbarin und Leihoma Hedi, die sich um ihn kümmert, wenn Mikas Mutter arbeitet.

Mika ist in dem Film „Das Pferd auf dem Balkon“ der sonderbare kleine Junge, der es mit den Kindern in seiner Klasse nicht leicht hat. Dass er die Welt ein bisschen anders sieht als andere, daran ist er schon gewöhnt. Denn er hat das Asperger-Syndrom, eine leichte Form von Autismus. Oder in Mikas Worten: „Ich habe das Asperger-Syndrom. Deshalb bin ich sehr oft gereizt. Ich kann sehr schnell wütend werden!“

Als Mika eines Abends aus dem Fenster sieht, traut er seinen Augen kaum: Auf dem Balkon der Nachbarwohnung steht ein richtiges, lebendiges Pferd. Der neue Nachbar Sascha hat den Hengst Bucephalus bei einer Tombola gewonnen und ihn vorübergehend auf seinem Balkon einquartiert. Überhaupt hat der aber keine Ahnung, wie man mit dem Pferd umgeht. Das ist bei Mika ganz anders – die beiden verstehen sich sofort. Und als er das erste Mal auf Bucephalus reiten darf, ist Mika wie verwandelt.

Doch Sascha muss den Hengst verkaufen. Er war spielsüchtig und muss nun den Gangstern Bert und Toni seine Spielschulden bezahlen. Zum Glück hat Mika die gleichaltrige Dana an seiner Seite, die gern von sich behauptet, eine indische Prinzessin zu sein. Das ist sie ganz bestimmt nicht, dafür aber sehr mutig.

Gemeinsam mit ihr, Oma Hedi und Sascha startet Mika eineabenteuerliche Rettungsaktion von Bucephalus, die du ab heute im Kino erleben kannst.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen