Wissen : Das Leben der Wikinger

Fast schon Detektivarbeit: Der Student Lukas Forkel (links) siebt die Erde, um kleine Teilchen zu entdecken, die auf das Leben der Wikinger hinweisen.
Foto:
1 von 1
Fast schon Detektivarbeit: Der Student Lukas Forkel (links) siebt die Erde, um kleine Teilchen zu entdecken, die auf das Leben der Wikinger hinweisen.

Im Museum in Haithabu bei Schleswig kann man viel über ihr damaliges Leben erfahren.

shz.de von
24. April 2017, 03:44 Uhr

Wie lebten die Wikinger? Was haben sie zum Beispiel gegessen? Das versuchen Forscher im Bundesland Schleswig-Holstein herauszufinden. Dort, in der Nähe der Stadt Schleswig, liegt Haithabu. Das war vor vielen hundert Jahren eine wichtige Siedlung der Wikinger. Heute befindet sich an der Stelle ein Wikinger-Museum.

Archäologen durchforsten hier gerade zum Beispiel den Boden. Sie sieben mit großen Sieben durch. So finden sie immer wieder kleine Dinge, die zu den Wikingern gehörten. Diese verpacken sie in kleine durchsichtige Plastiktütchen, und untersuchen sie später.

Einiges haben die Forscher schon herausgefunden. Zum Beispiel: „In Haithabu wurde offensichtlich vor allem Süßwasserfisch gegessen“, sagt der Chef der Ausgrabungen.

zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen