Interview mit Freshtorge : „Da musste noch etwas Spektakuläres passieren“

Mit so vielen Fans  bei der Filmpremiere hat Torge Oelrich nicht gerechnet.
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Mit so vielen Fans bei der Filmpremiere hat Torge Oelrich nicht gerechnet.

shz.de von
21. Juli 2015, 01:29 Uhr

Niklas: Wie bist du dazu gekommen einen Youtuber-Film zu machen?
Freshtorge: Eigentlich war das mehr so ein Zufall. Wir saßen in Lunden zusammen, da ist ja unsere Produktionsfirma. Dann kam diese Idee, und dann haben wir gesagt, wir machen das jetzt zusammen – und dann ging das ganz fix.
Niklas: Hat das Drehbuch einen bestimmten Hintergrund?
Naja, wie man sieht, ist da viel Schwachsinn mit viel Quatsch. Wir hatten die Grundstory an der Schule. Aber wir haben gedacht, da muss noch irgendwas Schlimmes, Spektakuläres passieren. Wir haben erst an Vampire gedacht – aber das ist schon so ausgelutscht. Und dann sind wir irgend wie auf Zombies gekommen, die ja auch ein bisschen Banane sind.
Niklas: Wir haben gelesen, dass der Kartoffelsalat-Dreh im Gegensatz zu anderen Filmen wenig gekostet hat. Warum ist das so?
Naja, wir hatten halt kein Geld. Also, so ein Film für paar Millionen – da haben wir die Kohle einfach nicht. Dann haben wir halt gesagt, dann müssen wir das halt hier drehen, weil es günstiger ist. Und hier haben ganz viele mit angepackt. Deswegen hat der Film weit unter einer Million gekostet, was sehr, sehr wenig ist.
Niklas: Hättest du gedacht dass so viele Leute zur Premiere kommen?
Im Leben nicht! Heute morgen hat es ja geregnet, und da dachte ich, da kommen vielleicht 300 Leute. Weil, wer stellt sich hier im Regen hin? Aber heute morgen um zwanzig vor sieben Uhr waren die ersten hier und sie stehen immer noch da. Unglaublich!
Lena: Was ist denn das lustigste was passiert ist egal ob die Kamera aus oder an war?
Das lustigste, als die Kamera an war, fand ich, als Simon mir in die Augen geguckt hat und einfach nicht mehr konnte, das haben wir zig Mal gedreht. Und sonst war Melina immer so lustig. Sie hat einfach immer verpasst, wenn jemand „Action“ gerufen hat. Und dann spielen wir und sie: „Drehe wir schon?“. Da war sie immer ein bisschen verplant.



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