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Kina-Weihnachts-Gewinner : Curling, Fußball und der Weihnachtsgott

vom

Platzt 3 belegen Hjørdis Mick, Caroline Krag und Tiana Ingwersen

Caroline Krag (12) aus Sonderburg belegt Platz 3 mit ihrer Geschichte:

Der sportliche Weihnachtsmann

Es klopfte an der schweren Holzpforte.  Der Weihnachtsmann kämpft sich mühsam aus seinem Sessel hoch. „Oje, oje“, jammerte er. Er ging zum Eingang und öffnete die Tür. Niemand da! Doch was war das? Ein heller Stern schwebte vor dem Eingang. Und er sprach: „Komm, lass dich nicht hängen! Wir gehen jetzt zum großen Weihnachtsgott.“

Warum hatte der Weihnachtsmann nicht daran gedacht? Man sagte, dass der Weihnachtsgott alle Blümchen vor dem strengen Winter schützen konnte. Vielleicht konnte er auch den Weihnachtsmann fit für Weihnachten machen. „Oh, danke lieber Stern! Wie lange sollen wir reisen?“, fragte der Weihnachtsmann den hellen Stern. Er wusste, dass der großen Weihnachtsgott auf einem ganz anderen Planeten wohnte.

Er hatte sich schon vorgestellt, wie es auf dem Planeten aussah. Alles war sicherlich in Marmor prächtig aufgebaut und die Fensterrahmen waren ohne Zweifel mit reinem Gold belegt. Die schöne Stadt war ohne Zweifel romantisch geschmückt. Alle waren nett zueinander. Sie begrüßen sich nett, wenn Leute in ihren prächtigen Wagen mit den schönsten Pferden durch die eleganten Straßen fuhren. „Wir sind in einer Minute“, antwortete der Stern. Der Weihnachtsmann starrte den Stern an. Er hatte gedacht, dass es viel länger dauern würde.

Der helle Stern und der Weihnachtsmann gingen durch ein kleines Portal. Sie flogen schnell wie der Blitz hindurch. Der Weihnachtsmann hatte riesige Angst und schrie wie verrückt: „Aaaah!!“ Es kitzelte fürchterlich in seinem Bauch. Der Stern sagte nichts, er war ganz still. Der Weihnachtsmann dachte: „Wie kann er das bloß aushalten, nichts zu sagen?“ Als sie aus dem Portal rauskamen, ging es dem  Weihnachtsmann sehr schlecht. Er hatte das Gefühl, dass er spucken musste. Ihm war noch nie so schlecht gewesen. Nach einer Weile ging es ihm wieder gut. Da wurde ihm bewusst, dass er am Ziel angelangt war. Es war ganz anders, als er es sich vorgestellt hatte.

Der Planet war klitzeklein. Es war nur Platz für das Haus des Weihnachtsgottes. Der Weihnachtsgott war aber nicht so, wie der Weihnachtsmann es sich vorgestellt hatte, er war nur ein winziger kleiner Zwerg. Er war so klein wie die Katze des Weihnachtsmannes, Figaro. Das ganze war eine Enttäuschung. Alles war in lila dekoriert. Ab und zu waren gelbe Häuser mit pinken Fensterrahmen zu sehen. „Jetzt sind wir da!“, sagte der helle Stern. Der Weihnachtsmann ging langsam und schaute sich die merkwürdige Landschaft an, als der Weihnachtsgott sagte: „Du solltest doch auf dem Nordpol sein und die Weihnachtsreise vorbereiten.“

„Mein Rücken tut aber so weh! Könntest du mir vielleicht helfen, fit für Weihnachten zu werden?“ „Ach, das wird aber schwer. Du musst drei sportliche Aufgaben lösen!“, antwortete der winzige Weihnachtsgott und lachte. Damit hatte der Weihnachtsmann nicht gerechnet. „Wir müssen uns beeilen, wenn du bis Heiligabend noch fit werden möchtest“, sagte der Weihnachtsgott. „Folge mir!“ Der Weihnachtsgott zeigte zu einem Schlitten, der plötzlich auftauchte. Sie traten ein.

Er fuhr durch die Stadt zu einer Tür, die einfach dort stand. Sie stiegen aus dem Schlitten. Der Weihnachtsgott ging mit schweren Schritten zu der merkwürdigen Tür. Der Weihnachtsmann folgte ihm. Der Weihnachtsgott öffnete die Tür und sah hinein. Es war wie in den Computerspielen, die der Weihnachtsmann den Kindern bringen sollte. Es war nur viel größer. „Komm, worauf wartest du?“, fragte der Weihnachtsgott. „Du musst das erste Level bestehen. Viel Erfolg!“ Und der Gott verschwand in die Luft. Der Weihnachtsmann hatte keine Ahnung, wie er das machen sollte. Dann dachte er an alle Kinder, die so enttäuscht wären, wenn sie ihre Weihnachtsgeschenke nicht bekommen würden.

Er tat einen Schritt in den Eingang hinein. Sofort flog ein Surfboard mit einem großen Lenkrad unter die Füße des Weihnachtsmannes. Auf einmal flog es schnell durch die Luft. Der Weihnachtsmann klammerte sich fest an das Lenkrad. Plötzlich sagte es: „Bib, bib bib.“ Der Weihnachtsmann hatte aus Versehen auf den Startknopf gedrückt. In der Ferne konnte er Hindernisse erkennen. Sie kamen näher und immer näher. Der Weihnachtsmann guckte sofort auf das große Lenkrad und fasste es mit den Händen. Er steuerte das Surfboard an den Hindernissen vorbei. Das war viel schwerer, als Schlitten zu fahren. Die Hindernisse wurden immer schwerer. Dann kam er plötzlich in eine andere Dimension. Da sollter er auf dem Kopf auf riesigen Gymnastikmatten hüpfen Das wurde immer schwerer und am Ende der Dimension sollte er über pinke Autos hüpfen. Es war erstaunlich, dass der Weihnachtsmann so gut hüpfen konnte, obwohl er doch Rückenschmerzen hatte.

In der nächsten Dimension wurde er in einen Maulwurf verwandelt und sollte Gänge graben. Er sollte aber aufpassen, dass er nicht in irgendetwas reinstößt, wie zum Beispiel Raumfahrzeuge. Er kam durch diese Dimension ohne Probleme. Er kam zu einem Lichtstrahl und folgte ihm bis zum Ende. Am Ende des Lichtstrahls sah er sein Büro. Er ging rein. Auf einmal hatte er keine Rückenschmerzen mehr. Das war ein Mirakel.

Weihnachten war gerettet!

 

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erstellt am 22.Dez.2015 | 19:15 Uhr

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