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Schule und Technik : Computer als Hilfslehrer

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Lernprogramme geben Nachhilfe. Aber können sie auch die Schule ersetzen?

shz.de von
erstellt am 05.Feb.2014 | 03:18 Uhr

Vier mal acht ist...? Und was ist 25 minus 17? Solche Rechnungen kann man zu Hause üben. Und das Ergebnis mit Stift und Papier aufschreiben. Kopfrechnen lässt sich aber auch am Computer üben. Mit besonderen Computer-Programmen, die extra dafür gemacht sind. Dazu sagt man auch Lern-Software.

Solche Software (gesprochen: Softwär) gibt es nicht nur für Mathematik. Es gibt auch Programme für Sachkunde, Musik, Erdkunde und vieles mehr. Manche Programme für Kinder sind fast so bunt wie Computerspiele. Doch es geht nicht ums Spielen. Sondern ums Lernen.

„Mit einer guten Software kann man eigentlich fast alles lernen“, sagt Morten Hendricks. Er ist Fachmann auf dem Gebiet, denn er untersucht Lern-Software. Er sagt, dass der Computer aber Lehrer nicht ersetzen kann. Menschen können neue Dinge nämlich am besten lernen, wenn sie dabei Spaß haben und motiviert sind. „Dazu brauchen wir andere Menschen – zum Beispiel einen Lehrer, der uns lobt oder Mut macht“, sagt der Experte.

Außerdem ist es gut, manche Sachen selbst auszuprobieren. Dann lernt man sie schneller. Zum Beispiel bei einem Experiment.  Am meisten nützt so ein Computer-Programm, wenn man damit Dinge trainiert, die man in der Schule schon mal erklärt bekommen hat. Zum Beispiel neue Wörter auf Englisch – oder Kopfrechnen. „Computer sind da sehr geduldig“, sagt der Fachmann. Auch wenn man zehn Mal nacheinander den gleichen Fehler macht. Das Programm wird nicht sauer, und lacht einen nicht aus.

Die Lern-Software kann man zu Hause und in der Schule nutzen. Auch für Erwachsene gibt es solche Programme. Um diese Software geht es auch auf einer Messe, die gestern begonnen hat. Sie heißt Learntec und ist in der Stadt Rheinstetten bei Karlsruhe. Dort reden Fachleute etwa darüber, wie Schüler mit solchen Programmen lernen können.

 

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