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CDU und SPD liegen bei den Wählern von morgen vorne

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

So viele Teilnehmer gab es noch nie: 150 000 Kinder und Jugendliche haben bei der U18-Wahl ihre Stimmen abgegeben. Am Freitag waren alle dazu eingeladen, die unter 18 Jahren alt sind und deshalb noch nicht bei der Bundestagswahl mitmachen dürfen.
 Es spricht sich herum, dass Kinder bei dieser Gelegenheit ihr Meinung sagen dürfen. Jocelyn (9) aus Borgstedt hat schon mal bei U18 mitgemacht. Und diesmal hat sie ihre drei gleichaltrigen Freundinnen Jelena, Carolin und Sarah ins Rendsburger Wahlbüro im DLRG-Vereinsheim mitgebracht. Bei Fragen zum Wahlzettel half Jocelyns Vater den jungen Wählerinnen weiter.
 Eva Lynn (11), die ebenfalls da wählte, hatte sich schon vorbereitet: „Man muss auf jeden Fall vor der Wahl gucken, für welche Partei man sich interessiert. Jetzt bin ich auf die Ergebnisse gespannt“, sagte sie am Wahltag. Sie hat sich auch die Informationsbroschüre mit Antworten aller Parteien durchgelesen, bevor sie ihre Stimme abgab.
Noch am Freitagabend haben die Jugendlichen vom DLRG Rendsburg die Stimmen ausgezählt und in die Berliner Zentrale geschickt.

Nun sind die Ergebnisse da – und sie zeigen, dass die Kinder und Jugendlichen etwas anders wählen würden, als es die Meinungsumfragen für die Erwachsenen vorhersagen: Die CDU/CSU ist mit 27,40 Prozent zwar auch die stärkste Partei, gefolgt von der SPD mit 20,32 Prozent. Aber Bündnis 90/Die Grünen haben mit 17,57 Prozent unter den jungen Wählern einen viel größeren Stimmenanteil.
 Auch die Piratenpartei bekommt von den Kindern und Jugendlichen besonders viele Stimmen: 12,32 Prozent. Und Die Linke erhält 7,84 Prozent. Die FDP fällt bei den U18-Wählern mit 4,6 Prozent unter die Fünf-Prozent-Hürde und käme damit nicht in den Bundestag.



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erstellt am 16.Sep.2013 | 00:34 Uhr

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