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Kindernachrichten

16. Dezember 2017 | 22:16 Uhr

Leute : Casting im Schloss

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Sängerin Stefanie Heinzmann urteilt in der Jury von „Dein Song“ auch über zwei Schleswig-Holsteiner.

shz.de von
erstellt am 29.Jul.2017 | 01:04 Uhr

Fans der Musiksendung „Dein Song“ müssen noch ein bisschen warten. Anfang nächsten Jahres zeigt der Sender Kika die neue Staffel. Wir haben aber schon mal bei den Dreharbeiten im Wiesbadener Schloss Biebrich vorbeigeschaut. Dort waren auch die Schleswig-Holsteiner Max-Tjorven (11) und Paul (15) dabei. Und ein neues Jury-Mitglied: Sängerin Stefanie Heinzmann hat im Kina-Interview verraten, worauf es beim Songschreiben ankommt.

Worauf achtest du besonders, wenn dir Lieder von den Kandidaten vorgespielt werden?

Stefanie Heinzmann: Ich lasse mich von meinem Gefühl leiten. Die letzten zehn Jahre in der Musikbranche haben mich aber doch gelehrt, was ein Lied haben muss. Wenn man das Radio anmacht, gibt es einfach Songs, die Menschen berühren und Songs, die nicht so gut funktionieren, da versuche ich drauf zu achten.

Wie fängst du selbst an, wenn du dir ein Lied ausdenkst: Kommt erst der Text und dann die Melodie – oder umgekehrt?

Bei mir ist es zuerst die Textidee, also das Thema und dann das Gefühl. Anschließend kommt der Rhythmus. Ich überlege, ist der Song eher eine Ballade oder etwas schneller?

Sollte ein Komponist auch ein Instrument spielen können?

Ich kann es nicht und lerne deshalb gerade, Gitarre zu spielen. Es hilft wirklich, wenn man ein bisschen rumschrummeln kann, dann kommen die Ideen leichter.

Wenn Kinder Fan von einem Sänger sind und selbst komponieren wollen: Sollten sie versuchen, wie ihr Idol Musik zu machen?

Wenn man anfangen will Songs zu schreiben, kann man ein Lied nehmen, das einem gut gefällt. Dann sollte man gucken, was einem dazu einfällt. Also mal die Melodie oder den Text verändern. Oder das Lied weiterspinnen. Aber grundsätzlich macht es Sinn, dass man bald versucht, rauszufinden, was gefällt mir am besten und nicht dem Künstler, den ich gut finde.

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