Überwachung : Bild mit Wild

Eine Wildkamera fällt kaum auf. Doch sie fotografiert unbemerkt nicht nur Tiere, sondern auch Menschen im Wald.
Eine Wildkamera fällt kaum auf. Doch sie fotografiert unbemerkt nicht nur Tiere, sondern auch Menschen im Wald.

shz.de von
06. Mai 2014, 01:06 Uhr

„Spaghetti“, rufen alle und grinsen damit so schön auf Fotos. Doch nicht immer weiß man, dass man fotografiert wird, manchmal sogar im Wald. Dort bauen Jäger Kameras auf, um Tiere wie Rehe oder Wildschweine zu fotografieren. Die Kameras heißen deshalb Wildkameras. Wenn sich ein Tier in der Nähe der Kamera bewegt, macht sie automatisch ein Foto. Die Jäger sagen, dass Wildkameras für sie wichtig sind. Sie wollen mit solchen Fotos herausfinden, welche Tiere wann unterwegs sind. 

Die Wildkameras fotografieren aber nicht nur Wild. Natürlich machen sie genauso Bilder von Joggern, Spaziergängern oder Kindern im Wald.

Heimlich Fotos von Leuten zu knipsen, ist aber nicht erlaubt. Fachleute wollen deshalb, dass die Jäger ihre Wildkameras wieder abbauen. Denn diese sind eigentlich verboten. Doch die Jäger wollen sich dagegen wehren. Mittlerweile soll es viele Tausend solcher Wildkameras in den Wäldern in Deutschland geben, schätzen Experten.

Etwas anderes sind übrigens Wildkameras, die von Forschern aufgestellt werden. Sie bekommen oft eine extra Genehmigung. Zum Beispiel, wenn sie damit seltene Tiere erforschen wollen.

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