Kino : Belle ist keine Bestie

Sebastian will einfach nicht glauben, dass diese große schöne Hündin eine „wilde Bestie“ sein soll.
Sebastian will einfach nicht glauben, dass diese große schöne Hündin eine „wilde Bestie“ sein soll.

shz.de von
19. Dezember 2013, 00:31 Uhr

Sebastian lebt in den französischen Alpen, ganz nah an der Grenze zur Schweiz. Viel lieber als die Schule besucht er den alten César in seiner Berghütte. Der erzählt ihm von einer „wilden Bestie“, die Tiere und sogar Menschen angreifen soll.

Auf seinem Weg zurück ins Dorf begegnet er der angeblichen Bestie, die sich als verwilderte, scheue Hündin entpuppt. Vor der Bäckerin Angelina und dem Arzt Guillaume, bei denen Sebastian lebt, muss der Junge aber seine Entdeckung geheim halten. Viel zu groß ist seine Angst, dass der schöne Hund, den er Belle nennt, sonst erschossen wird. Im Dorf sind ohnehin alle in Aufregung, denn deutsche Soldaten sind dort auf der Suche nach Fluchthelfern. Es ist nämlich der Sommer des Jahres 1943 und viele Menschen kommen in die Bergregion, um von hier vor den Deutschen in die Schweiz zu fliehen.

Als aber die Hündin einen Soldaten angreift, der eine Hirschkuh erschießen will, beginnt eine große Treibjagd auf Belle. Sie wird schwer verletzt und nur mit Guillaumes Hilfe kann Sebastian ihr Leben retten.

Der Junge und der Hund werden zu dicken Freunden, die einen herrlichen Sommer miteinander verbringen. Als am Weihnachtsabend Guillaume aufbricht, um eine Flüchtlingsfamilie über die Grenze zu bringen, erfährt er nicht nur, wer die „Bestie“ in Wirklichkeit ist. Denn Belle und Sebastian werden auch zu wahren Lebensrettern.

Der Film „Belle & Sebastian“ über die Freundschaft zwischen einem Jungen und einem Hund startet heute im Kino.


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