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Kindernachrichten

24. August 2017 | 05:31 Uhr

Sport : Basketball im Galopp

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Diese Spiele sind nur etwas für geschickte Reiter: Bei den Mouted Games geht es um Mut, Ausdauer und Teamgeist.

Ein weißer Streifen markiert die Startlinie. Dahinter warten fünf Reiterinnen mit ihren Ponys. Das Startzeichen ertönt. Die erste Reiterin galoppiert los. Es ist Leonie mit der braunen Ponystute „Joy of Summer“. Leonies Reithelm leuchtet in den Farben Blau und Gelb. Dazu trägt sie ein passendes T-Shirt.

Die Zügel hält Leonie in der linken Hand. In der rechten trägt sie einen Tennisball. Am anderen Ende des Spielfeldes wartet ein Mini-Basketballkorb auf sie. Sie umrundet den Korb und wirft. Der Ball trifft genau hinein. Auf dem Rückweg sammelt Leonie einen weiteren Ball ein. Dazu muss sie sich während des Galoppierens seitlich am Pony hinunterbeugen. Fast bis zum Boden. Den Zuschauern stockt der Atem, aber Leonie zieht sich ganz cool wieder in den Sattel. An der Startlinie übergibt sie den Ball an Liljan, die auf dem Pony Lord sitzt. Das Spiel geht weiter, bis auch noch Lea und Luca, die anderen Reiterinnen des Teams, dran waren. Malin, die fünfte Reiterin, wartet hinter der Startlinie. Sie ist in diesem Spiel nur Reserve.

Das Spiel heißt „Hoch und Tief“, weil sich die Reiter dabei „hoch“ zum Basketballkorb und „tief“ zum Boden strecken müssen. „Hoch und Tief“ ist nur eins von acht Spielen, das die Teams im Finale der „Deutschen Mounted Games Meisterschaft“ bewältigen mussten. Die Meisterschaft fand am Wochenende auf dem Gelände von „Susys Pensionsstall“ in Tornesch statt. Im Finale der unter 14-Jährigen traten sechs Teams gegeneinander an. Zwei davon reisten sogar aus Sachsen an.

Am Ende haben Malin (12), Lea (13), Leonie (13) Luca (14) und Liljan (12) aus Niedersachsen gewonnen und sind neue Deutsche Meister in der Klasse U14 geworden. Ihr Team heißt „Moordorf Spirit II“. Die fünf Mädchen haben bereits ganz unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. Malin reitet auf ihrem Shetlandpony Kira zum Beispiel gerade ihre erste Saison, während Lea in diesem Jahr sogar mit dem Nationalteam an den Europameisterschaften in Frankreich teilnahm. Ihr Pony heißt Peggy. Für den Erfolg haben sie viel getan: Sie und ihr Trainer Gunnar Schmidt treffen sich alle zwei Wochen zum gemeinsamen Training.


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erstellt am 23.Sep.2015 | 01:12 Uhr

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