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Kindernachrichten

19. August 2017 | 21:02 Uhr

Ballonflug nach Norwegen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Kita-Kinder freuen sich über Post von Ballon-Finderin Amanda (8).

Kaum zu glauben, dass ein Luftballon 1300 Kilometer weit fliegt. Ganz bis nach Norwegen ist er gekommen. Dort hat die achtjährige Amanda den Ballon gefunden. Nahe ihrer Hütte auf der Insel Handnesøya fand sie ihn direkt am Meer. Daran hing ein Zettel, auf dem der Name Elias und die Adresse der Kindertagesstätte Kinderinsel in Flensburg geschrieben stand.

Denn dort ist der Ballon gestartet. Es gab einen Luftballon für jedes der 70 Kinder der Kinderinsel. Ihre Erzieherinnen ließen die Luftballons Anfang August beim Sommerfest anlässlich des zehnten Jubiläums der Kindertagesstätte steigen.

„Die Erwachsenen haben die Luftballons vom Dach fliegen lassen“, berichten die Kinder. „Wir waren unten, weil uns das viel zu hoch war“, erzählt Julian. Von dort beobachteten die Kinder, wie ihre Luftballons an Höhe gewannen. „Irgendwann waren sie ganz klein, nur noch so kleine Punkte“, beschreibt Emma das Erlebnis.

Sie verloren die Ballons aus den Augen und rechneten gar nicht mehr damit, dass sie jemanden erreichen könnten. Doch dann kam der Brief von Amanda und die Kinder waren begeistert. Mit einem netten Bild, einer Landkarte und einem kleinen Text berichtet das norwegische Mädchen, wo genau sie den Ballon gefunden hat. Das ist natürlich ganz schön spannend.

Die Kitaleiterin Conny Graudenz hat eine Karte aufgehängt. Darauf zeigen die Kinder, wo sich Norwegen befindet. Die Insel Handnesøya, auf der Amanda wohnt, ist jetzt sogar markiert. Doch keines der Kinder ist bisher je dort gewesen. Und sie wissen nicht viel über das Land. Sobald man ihnen von dem Schnee dort erzählt, werden sie dennoch aufmerksam. „Dort könnten wir ja ganz viele Schneemänner bauen“, sagt Hanna. „Und Schneeballschlachten machen“, fügt Jakob hinzu.

Nun wollen die Kinder der Kinderinsel einen Brief an Amanda zurückschreiben. Sie sind schon ganz aufgeregt und haben große Pläne. „Ich male ihr unseren Kindergarten mit einem Hund und einem fliegenden Einhorn“, sagt Hanna. „Oh, und ich male den Kindergarten mit unserer Conny“, sagt Emma. Lea-Klara will ein Haus zeichnen. Außerdem wollen sie noch Fotos von sich an Amanda schicken.

Die Kinder der Kinderinsel wollen sich in der nächsten Zeit auf jeden Fall mit Norwegen beschäftigen. Da sie nun einen persönlichen Bezug zu dem Land haben, ist es besonders interessant, etwas darüber zu lernen. Und sie hoffen, dass sie noch mehr von Amanda hören.

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erstellt am 17.Okt.2013 | 00:32 Uhr

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