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Kindernachrichten

16. Dezember 2017 | 14:21 Uhr

Aus Lampenfieber wird Energie

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Großer Auftritt der Stars in Schleswig: Zum Kindertag kamen Frida Gold und andere Bands – und gaben Autogramme und Interviews.

shz.de von
erstellt am 03.Sep.2013 | 00:33 Uhr

Die Band Frida Gold kennt man aus dem Radio – zum Beispiel von dem Lied „Liebe ist meine Rebellion“. Auf dem RSH-Kindertag haben rund 50 000 Leute ihre Lieder live gehört.

Und zwei Kina-Reporter haben sie interviewt: Johanna Rett (Foto oben) und Lienke Jürgensen trafen die Band Frida Gold – von denen niemand Frida heißt, sondern Alina Süggeler (Gesang), Andreas „Andi“ Weizel (Bass), Julian Cassel (Gitarre) und Thomas „Tommi“ Holtgreve (Schlagzeug). Mit verspiegelter Sonnenbrille und Bodyguard kamen die vier gut gelaunt an.

Wart ihr schon mal in Schleswig-Holstein?
Ja, wir waren schon öfter hier im Land. Zum Beispiel auf der Kieler Woche oder in Flensburg. Wir haben hier auch mal Urlaub gemacht, auf der Durchreise nach Dänemark, auf Amrum – wunderschöne Insel. Wir hatten auch immer lustigerweise gutes Wetter – anders als heute.
Werdet ihr oft auf der Straße erkannt?
Ja schon, man merkt, wenn wir viel im Fernsehen sind. Dann ist die Wahrnehmung relativ hoch. Zwischen dem letzten Jahr und „Unser Star für Baku“, als ich in der Jury war, war es nicht so schlimm. Je mehr man im Fernsehen präsent ist, umso schneller wird man erkannt.
Habt ihr vor euren Auftritten Lampenfieber?
Lampenfieber eigentlich nicht mehr – eher Vorfreude. Aus dem Lampenfieber ist eine gute Energie geworden. Dass man sich darauf freut, den Leuten eine gute Zeit zu geben.
Wie ist es für euch, eure Lieder im Radio zu hören?
Am Anfang war das ganz seltsam. Wenn man sich ins Auto gesetzt hat und so ein Song dann anfing zu spielen, war es, als hätte man eine CD im Auto liegen gelassen. Mittlerweile sind wir das natürlich gewohnt und können es genießen. Gerade, wenn wir zusammen sind, freuen wir uns darüber .
Auf welches Lied seid ihr ganz besonders stolz?
Das ist eine sehr schwere Frage, weil wir natürlich mit allen Songs eine ganz besondere Zeit verbracht haben. Es ist fast so, als würde man Eltern fragen, welches das Lieblingskind ist. Ich glaube, man entwickelt einfach zu verschiedenen Songs unterschiedliche Emotionen. Der eine Song hat bei der Albumproduktion länger gebraucht, deswegen hat man dazu eine ganz besondere Beziehung oder es gibt Songs, die live total gut funktionieren und dadurch ganz viel Spaß machen. So hat jedes Lied einfach seinen Platz.
Ist schon ein neues Album geplant?
Wir sind ja gerade mit unserem Album auf dem Markt, das ist erst zwei Monate alt. Wir freuen uns jetzt erstmal darauf, dieses zu teilen und damit live auf der Bühne zu stehen. Als Künstler ist es ganz spannend, zu sehen, wie die Leute darauf reagieren. Nächstes Jahr gehen wir auf Tour. Natürlich wollen wir irgendwann ein drittes Album. Aber das hat noch Zeit.
Habt ihr Kinder?
Thomas: Ja ich habe tatsächlich zwei Kinder.
Andi: Und er hat uns.
Thomas: Ja eigentlich habe ich fünf Kinder (lacht).
Alina, was macht dir mehr Spaß – modeln oder singen?
Mir macht natürlich singen mehr Spaß. Das andere kam einfach dazu, als wir in den Medien sehr präsent waren. Dann haben sich Leute gedacht: Ach, mit Alina wollen wir mal Fotos machen für unser Magazin. Das nehme ich gern mit, aber es ist nichts woran mein Herz hängt. Ich bin eine leidenschaftliche Musikerin. Das war schon mein ganzes Leben so.

> Zum RSH-Kindertag kamen auch Blue, Glasperlenspiel und die Neon Dogs. Was sie den Kina-Reportern erzählten, lest ihr in den nächsten Tagen auf der Kina-Seite.


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