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Aufgepasst! Lesen gefährdet die Dummheit

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Ein bekannter Comic-Autor war während der „Ferien Lese Club“-Feier mit Kina-Reporterinnen im Interview.

Schon zum vierten Mal fand während der Sommerferien ein „Ferien Lese Club“ in der Flensburger Stadtbücherei statt. Mitmachen konnten Schülerinnen und Schüler ab der fünften Klasse. Die Aktion stand wieder unter dem Motto „Lesen gefährdet die Dummheit“ und will zeigen, dass Lesen ziemlich viel Spaß machen kann.

Dieses Jahr waren es über 100 fleißige Teilnehmer, die bei einer großen Feier für ihre Lesefreude mit einer Urkunde geehrt wurden.

Der Höhepunkt allerdings war der Besuch des Autors und Illustrators Hans-Jürgen Feldhaus, der aus seinem Comic-Roman „Echt abgefahren!“ vorgelesen hat. An diesem Nachmittag hatten unsere Kina-Reporterinnen Marie und Anna Philipsen die Gelegenheit, ihm einige Fragen zu stellen.
Wie sind Sie Kinderbuchautor geworden?
Ursprünglich habe ich Grafikdesign studiert, ich bin also eigentlich eher für Bilder zuständig. Geschrieben habe ich aber schon immer gerne. Irgendwann wurde ich von meiner Lektorin gefragt, ob ich nicht Lust hätte, einen Comic zu schreiben. So hat das dann angefangen.
Sie sind viel in Deutschland unterwegs, stellen auf Lesungen Ihre Bücher vor. Macht Ihnen das Spaß oder ist das eher eine Pflicht?
Das mache ich total gerne! Ich bin – seitdem ich die Comic-Romane rausgebracht habe – wirklich sehr viel unterwegs. Ich reise von Südtirol bis hier in den hohen Norden und sogar die Schweiz wird am Jahresende noch bereist.
Ist das Schreiben der Bücher das Beste an der ganzen Arbeit oder das Malen?
Das ist eine witzige Frage. Also ich schreibe total gerne und vergesse dabei auch die Zeit. Ich kann an einer Doppelseite teilweise fünf Stunden lang schreiben um dann aber am Ende festzustellen, dass die Seite nichts taugt. Also es ist wirklich wahnsinnig viel Arbeit, aber macht viel Spaß. Und wenn das Buch dann fertig geschrieben ist habe ich total viel Lust auf das Zeichnen. Die Bilder habe ich weitestgehend immer im Kopf und bringe sie dann nur noch zu Papier.
Glauben Sie, dass, wenn Sie älter sind, ihnen andere Geschichten einfallen?

Nicht mehr solche witzigen Geschichten wie „Echt fertig!“, sondern vielleicht eine Liebesgeschichte oder ein Krimi für Erwachsene? Ich hoffe, dass mir später immer noch beides einfällt. Ich habe aber schon was im Kopf, was ich sehr gerne für junge Erwachsene oder Jugendliche schreiben möchte. Das muss sich alles noch ergeben. Mal gucken.

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erstellt am 14.Sep.2014 | 15:17 Uhr

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